Mi., 01.10.2014

Dritte Lange Lesenacht dreht sich rund um Krimis / Zwölf Autoren lesen am 15. November aus ihren Werken Mord und Totschlag am Kirchplatz

Billerbeck. Es wird brutal gemordet, Menschen verschwinden spurlos und düstere Geheimnisse kommen am Johannis-Kirchplatz ans Licht – zu mindestens einen Abend lang. „Es wird spannend“, sagt Bürgermeisterin Marion Dirks. Spannung, Nervenkitzel und Gänsehaut-Feeling sollen die Hauptzutaten bei der dritten Ausgabe der Langen Lesenacht, die am Samstag (15. 11.) stattfindet, sein. Dieses Mal dreht sich alles rund um Krimis.

Von Stephanie Dircks

Zwölf Autoren lesen aus ihren Werken. An vier verschiedenen Orten: das kleine Café, das DRK-Heim, die Offene Ganztagsschule (OGS), und das Forum. Jeder Autor liest eine Stunde lang aus seinem Werk. Nach jeder Lesung bleibt Zeit für einen Ortswechsel. „Die Wege werden mit Kerzen ausgeleuchtet“, erzählt Rolf Schmiedel, zuständig bei der Stadt für Kulturangelegenheiten. Ob es, wie bei den vergangenen Lesenächten, wieder menschliche Wegweiser gebe, das werde noch überlegt. Moderiert werden die Lesungen von den Billerbeckerinnen Christine Hochberger, Christa Henrichman, Christa Gundt und Evelyn Barenbrügge.

Nachdem bereits zweimal die Lange Lesenacht mit dem Autorenkreis „Quo Vadis“ in der Domstadt erfolgreich organisiert wurde, „haben wir es mit Unterstützung der Autorin Evelyn Barenbrügge geschafft, die Veranstaltung in unserem Kulturprogramm zu integrieren“, so Marion Dirks. Zweimal standen historische Romane im Mittelpunkt. „Literatur ist vielfältig. Momentan sind Krimis angesagt“, so Autorin Evelyn Barenbrügge, die die Veranstaltung zusammen mit der Stadt organisiert.

Unter den Autoren sind auch alte Bekannte wie Ella Theiss, die im vergangenen Jahr den Kurzgeschichten-Wettbewerb von „Quo Vadis“ gewonnen und sich schon an der Langen Lesenacht beteiligt hat. Und auch Heike Koschyk, die 2013 ebenfalls an einer Lesung beteiligt war, ist wieder mit von der Partie. Aber unter dem Pseudonym Sophie Bonnet. Unter den Autoren ist der Schauspieler Thomas Schrage aus Köln. „Er möchte eine richtige Performance während seiner Lesung hinlegen“, informiert Evelyn Barenbrügge. Ein echter Kriminologe ist ebenfalls unter den Lesenden: Bernhard Hatterscheidt. „Wir haben gute Unterhaltungs-Literatur nach Billerbeck geholt“, so die Domstädterin, der es wichtig war, dass Autoren lesen, die aus NRW kommen.

Geplant sei, jedes Jahr die Lange Lesenacht durchzuführen. Immer mit einem neuen Genre, das im Mittelpunkt stehen soll. Gefördert wird die Lange Lesenacht vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, der Gesellschaft für Literatur NRW und der Sparkassenstiftung. Die Flyer, gestaltet von Susanne Hicking, mit einem Überblick über Autoren und Leseorte sind schon fertig und liegen in verschiedenen Geschäften aus.

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