Fr., 05.02.2016

Polizei, Stadt und Orga-Team ziehen positives Fazit „Es war sehr friedlich“

Polizei, Stadt und Orga-Team ziehen positives Fazit : „Es war sehr friedlich“

Als Serienmörder Freddy Krueger aus der Horrofilm-Reihe „A Nightmare on Elm Street“ haben sich Stephan Schumacher (l.) und Mirko Badzong verkleidet. Foto: az

Billerbeck. Ausgelassen, aber sehr friedlich haben die Jecken in Billerbeck gefeiert. So lautet das Fazit, das die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Stadtverwaltung und das Organisationsteam nach dieser Großveranstaltung in der Domstadt ziehen. Aus polizeilicher Sicht war es ruhig, wie ein Sprecher der Polizei sagt. Zu einem Diebstahl in einer Gaststätte ist es gekommen. Und zu zwei gemeldeten Körperverletzungsdelikten an der Rathausstraße musste die Polizei ausrücken. In einem Fall handelte es sich um drei Männer im Alter von 17 und 18 Jahren, „die sich in die Haare bekommen haben“, so der Polizeisprecher. Die drei blieben unverletzt und haben Platzverweise bekommen. Im zweiten Fall handelte es sich ebenfalls um zwei junge Männer im Alter von 17 und 16 Jahren. „Der eine hat dem anderen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und die Nase verletzt“, so der Polizeisprecher. Zudem wurde – ebenfalls an der Rathausstraße – ein bengalisches Feuer, eine Art Feuerwerkskörper, entzündet. Eine Anzeige wurde erstattet. Die Polizei habe aber auch weniger Besucher als in den Vorjahren verzeichnet. „Aber auch in den anderen Karnevalshochburgen hier in der Umgebung“, berichtet der Polizeisprecher. Woran das liege, sei nicht klar. Dazu beigetragen haben könnte unter anderem das regnerische Wetter.

Von Stephanie Dircks

Die Helfer des DRK haben 38 Personen (2015: 40) im Rettungszelt behandelt – wegen zu viel Alkohol, Schnittverletzungen und Verletzungen durch Stürze. „Das hört sich erst einmal viel an, aber das ist für einen Karneval in der Größe wie er in Billerbeck gefeiert wird, gering“, so Henning Wiesmann vom DRK. Im vergleich zum Vorjahr hätten die Helfer weniger Einsätze gehabt. Zehn Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden (2015: 20). „Wir haben auch zwei Veränderungen vorgenommen. Dieses Mal war durchgängig ein Notarzt vor Ort, so dass nicht so viele Krankentransporte notwendig waren. Und wir hatten mehr Behandlungsplätze“, berichtet Wiesmann. „Das hat sich bewährt.“ 25 DRK-Helfer waren im Einsatz, in Spitzenzeiten bis zu 15 gleichzeitig. 16 Stunden hat der DRK-Einsatz gedauert.

Auch die Stadtverwaltung und das Organisationsteam des Billerbecker Karnevalsumzuges ziehen ein positives Fazit. „Alles ist gut verlaufen“, sagt Matthias Heuermann vom Ordnungsamt. Die Erfahrung, aus den vergangenen Jahren hätte dazu beigetragen. „Die Leute haben ausgelassen, aber friedlich gefeiert.“ Die Zusammenarbeit mit Security und Rettungsdienst habe gut funktioniert. „Wir sind gut zufrieden“, sagt auch Hildegard Ahlers vom Organisationsteam. „Alles hat geklappt. Und das Wetter hat der Stimmung auch keinen Abbruch getan.“

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