Anzeige

Fr., 16.03.2018

Billerbeck Drei Kandidaten für Geschäftsführung

Billerbeck: Drei Kandidaten für Geschäftsführung

Vorstandssprecherin Birgit Krumkamp (l.) gratulierte den Mitgliedern, die schon 40 und 25 Jahre dem Sportverein die Treue halten. Längst nicht alle Jubilare waren persönlich anwesend, auch nicht Erich Menke, der 50 Jahre zum Verein gehört. Fotos: ude Foto: az

Coesfeld. Acht Bewerbungen für die Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsführers hat der Sportverein DJK-VfL Billerbeck erhalten. „Drei Kandidaten kommen in die engere Wahl. Mit ihnen werden wir im April Gespräche führen“, teilt Vorstandssprecherin Birgit Krumkamp auf der Versammlung mit, die zum ersten Mal als Delegiertenversammlung stattfindet. Eine erfolgreiche Premiere, wie Krumkamp gleich zum Auftakt feststellt: „Wir hatten selten ein so vollen Haus.“

Von Ulrike Deusch

Gut aufgestellt präsentiert sich der über 2600 Mitglieder starke Verein sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht. Vorstandsmitglied Jan-Christian Klotz hat im Geschäftsbericht 2017 zahlreiche sportliche Erfolge zu vermelden (siehe Übersicht), erinnert an das überraschend schnell umgesetzte Projekt des zweiten Kunstrasenplatzes und lobt den Verein als Ort der Begegnung und Integration für Billerbecker – aber auch für zugewanderte Mitbürger.

Die Situation in der Vereinskasse ist erfreulich, berichtet Vorstandsmitglied Christian Wolfgarten. Ein Plus von gut 5700 Euro weist das Jahresergebnis 2017 auf. Einstimmig wird der Vorstand entlastet. Der Haushaltsplan 2018 mit einem Volumen von rund 500 000 Euro sieht zwei dicke Maßnahmen vor: Rund 15 000 Euro für die Reparatur der Sturmschäden an der Werbebande am Kunstrasenplatz und etwa 20 000 Euro für die Sanierung der Heizungsanlage am Helker Berg. Einstimmig beschließen die Delegierten den Plan, der auch 3500 Euro zur Förderung des Ehrenamts enthält (weiterer Bericht).

Auf Antrag von Engelbert Twent soll die Beitragsregelung im Verein transparent gemacht und in einem Dokument veröffentlicht werden. Keine Mehrheit findet sein Vorschlag, in der Beitragsstaffelung wieder einen sozialen Ansatz für Familien mit mehr als zwei Kindern zu verankern. Der Vorstand verweist auf die Möglichkeit der Einzelfallentscheidung, wenn eine Familie in finanziell angespannter Lage ist. Außerdem könne man Anträge auf Zuschüsse stellen, betont Wolfgarten. Bürgerstiftung und Sozialbüro hätten Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert.

Mit Freude hören die Delegierten das Grußwort von Bürgermeisterin Marion Dirks, die versichert, dem Verein weiter gut ausgestattete Hallen zur Verfügung zu stellen und auf Nutzungsgebühren zu verzichten.

Weitere Berichte in der Printausgabe unserer Zeitung vom Samstag.

Google-Anzeigen
Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5597317?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947609%2F