Do., 21.01.2016

Politiker beschließen Raumkonzept für die Martin-Luther-Schule / „Eine Riesenchance“ / Wettbewerb Umzug erst im Sommer 2018

Politiker beschließen Raumkonzept für die Martin-Luther-Schule / „Eine Riesenchance“ / Wettbewerb : Umzug erst im Sommer 2018

Der Eingang zum Jakobischulgebäude: Das bestehende Hochparterre ist einer von mehreren Gründen, warum für die Erweiterung ein Architektenwettbewerb durchgeführt wird. Foto: Ulrike Deusch

Coesfeld. Mit strahlenden Gesichtern kommen die Vertreterinnen der Martin-Luther-Grundschule aus der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Bauausschuss. Einstimmig haben die Vertreter dort gerade das Raumkonzept für die Erweiterung am Standort der Jakobischule beschlossen und – auf Vorschlag der CDU – auch die Anregungen berücksichtigt, die das Schulkollegium und die OGS ihnen ans Herz gelegt hatten. „Wir freuen uns“, sagt Lehrerin Ute Lüking. Und alle in der Gruppe sind sich einig, dass es bei so rosigen Aussichten auch nicht so schlimm ist, dass der Umzug der Schule doch erst zum Schuljahr 2017/18 erfolgen kann.

Von Ulrike Deusch

Die begrenzte Grundstücksfläche und das vorhandenen Hochparterre am Jakobischulgebäude sind zwei der besonderen Herausforderungen deretwegen ein relativ aufwändiges Wettbewerbsverfahren durchgeführt wird, in dessen Endrunde fünf Büros ihre Vorschläge präsentieren sollen, auch das haben die Politiker beschlossen. Zwar hat der Rat am 28. Januar das letzte Wort in dieser Sache, aber seine Zustimmung gilt nun als sicher. Auch die Fraktionen, die sich gegen den zweizügigen Ausbau am neuen Standort ausgesprochen hatten, betonten, nun konstruktiv an den Planungen mitarbeiten zu wollen.

Für die CDU lobte Rosemarie Niemeier die gute Zusammenarbeit von Schule und Verwaltung bei der Raumplanung. Der Umbau sei eine große Chance, einen guten Schulstandort zu schaffen. Annette Bischoff (Pro Coesfeld) hob hervor, dass mit dem Jakobigebäude ein traditioneller Schulstandort in der Stadt erhalten bleibe, während zugleich und ohne einen laufenden Schulbetrieb zu stören mit der Erweiterung ein moderner Lernort geschaffen werde: „Das ist eine Riesenchance.“ Hermann-Josef Vogt (SPD) und Walter Böcker (Grüne) legten das Augenmerk auf Barrierefreiheit, die Verwendung schadstoffarmer Matrialien und energetische Maßnahmen. Dieter Goerke (Aktiv für Coesfeld/Familie) machte sich Sorgen um die Vergleichbarkeit der neuen Martin-Luther-Schule mit anderen städtischen Grundschulen. Ein Forum und ein teilüberdachter Schulhof gehörten nicht zur „Standardinfrastruktur“.

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