Fr., 29.04.2016

Zum Start der Eröffnungsfeier besingen die Gäste das Münsterland / Ministerpräsidentin würdigt beispielhafte Projekte Rudelsingen zum Auftakt

Zum Start der Eröffnungsfeier besingen die Gäste das Münsterland / Ministerpräsidentin würdigt beispielhafte Projekte : Rudelsingen zum Auftakt

Nicht die Nationalhymne, aber eine Regionalhymne stimmten gestern die Gäste der Regionale-Eröffnungsfeier an. Beim Rudelsingen schmetterten sie „Ich will zurück ins Münsterland“. Fotos: Manuela Reher Foto: az

Coesfeld. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung, die niemand der rund 600 Gäste auf dem (Programm-)Zettel hatte: Rudelsingen. Also, alle Mann aufstehen – denn im Sitzen singt es sich nur halb so gut – und eins, zwo, drei. Vielstimmig und kraftvoll, wenn auch nicht immer ganz treffsicher in Ton und Takt, erklang „Westerland“ von den „Ärzten“, dessen Refrain umgetextet wurde in „Ich will zurück ins Münsterland“. Und direkt im Anschluss „Country Roads“ von John Denver. Was so launig und spontan daherkam, hatte gleichwohl in Form und Inhalt einen ernsten Kern. Ging es doch darum, sich gemeinsam auf etwas einzulassen, gemeinsam zu handeln, Gemeinschaft zu erleben. Und es ging inhaltlich um Heimat, um Nachbarschaft, Zuhause. Lauter Aspekte, die auch der Regionale 2016 zuzuordnen sind, die gestern mit der Eröffnung des Präsentationsjahres einen wichtigen Meilenstein setzte.

Von Christine Tibroni

Hierzu trafen sich vor allem die Akteure aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft aus Vereinen und Verbänden, die an der Entwicklung und Umsetzung der Regionale-Projekte – insgesamt über 40 im gesamten westlichen Münsterland mitgewirkt haben und noch mitwirken. Projekte, die laut NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Antworten auf Zukunftsfragen geben und „exemplarische Lösungen“ für andere Kommunen und Regionen anbieten.“

Sei es im Bereich Demografie, Klimawandel, Strukturwandel oder bürgerschaftliches Engagement. Deshalb unterstütze das Land die Projekte auch finanziell. Kraft: „114 Mio. Euro stellt NRW bis 2018 für zunächst 25 Projekte zur Verfügung. Das ist gut angelegtes Geld, das die Region voranbringen wird.“

Voranbringen möchte die Landesregierung auch die Versorgung der Region mit schnellem Internet. Kraft stellte in Aussicht, dass NRW „mehrere hundert Millionen Euro in die Hand nehmen will“, damit die Region bei der Digitalisierung Schritt halten kann.

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