Fr., 27.05.2016

Monika Endler und Silke Florijn ergänzen das Führungsteam Personelle Verstärkung für Bürgerstiftung

Coesfeld (nk). Sich breiter aufstellen und den neuen Herausforderungen noch besser gerecht werden – darauf hat die Bürgerstiftung Coesfeld aktuell mit der Erweiterung ihres Vorstandes reagiert. Einstimmig wählte der Stiftungsrat Monika Endler und Silke Florijn in das Gremium. Viele Jahre hatte ein Quartett die Amtsgeschäfte geführt: Vorsitzender Hubert Ruthmann, Stellvertreterin Marlis Terlinde sowie Edwin Kraft und Norbert Klein. Im Dezember ergänzte Johannes Evers den Vorstand, nun machen Monika Endler und Silke Florijn das Team komplett. „Damit haben wir entsprechend der Satzung einen siebenköpfigen Vorstand“, freute sich Stiftungsratsvorsitzender Michael Lukas über die personelle Verstärkung.

Von Norbert Klein

Dass die Vorstands-Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden muss, verdeutlichte der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Hubert Ruthmann. Damit die bewährten Projekte wie „Soziales Lernen“, „Pferdestärken für starke Kinder“ und andere Initiativen trotz aktueller Niedrigzinsphase weiter gefördert werden können, müssten neue Einnahmequellen erschlossen werden. Ruthmann begrüßte in diesem Zusammenhang eine Anfrage, Immobilienvermögen in die Stiftung einzubringen. Ruthmann: „Diese Möglichkeit haben wir eröffnet.“

Vorstandsmitglied Edwin Kraft betonte in seinem Finanzbericht, dass die Niedrigzinsphase allen Bürgerstiftungen Sorge bereite. Der beschlossene Adventskalender sei eine Möglichkeit, die bisherige erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, die er mit eindrucksvollen Zahlen dokumentierte. Das Gesamtvermögen der Bürgerstiftung einschließlich aller Unterstiftungen – Claudia-Schafmeister-Stiftung, Michael-Endler-Stiftung, Addy-Bosten-Stiftung und Eheleute-Wessels-Stiftungsfonds – betrage 613 000 Euro. An Spenden wurden seit Gründung der Stiftung 183 000 Euro eingenommen, das Kapital erzielte bislang 153 000 Euro Zinsen. „Bislang haben wir 270 000 Euro für die Finanzierung von Projekten ausgegeben“, zog Kraft Bilanz. Schließlich: Ohne Bürgerstiftung hätte es diese Förderung im schulischen, sozialen und kulturellen Bereich nicht gegeben.

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