Mo., 30.05.2016

Raiffeisenstraße wird ausgebaut / Enge Kooperation mit Firmen im Dreischkamp / Ab Samstag gesperrt Endlich eine schwarze Decke

Raiffeisenstraße wird ausgebaut / Enge Kooperation mit Firmen im Dreischkamp / Ab Samstag gesperrt : Endlich eine schwarze Decke

Beim Ortstermin: Oliver Heckhoff (l.) von der Firma Gieseke und Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns auf der Raiffeisenstraße, die sich hinten an der Kreuzung verzweigt. Foto: Ulrike Deusch

Coesfeld. Uwe Dickmanns lässt seinen Blick über die große Baustelle schweifen. „An anderer Stelle würde diese Maßnahme für einen Verkehrsstau sorgen, aber hier passiert eine ganze Menge, ohne dass die Coesfelder viel davon mitbekommen“, sagt der Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt. Nach vielen Jahren Baustraße mit Wildwuchs am Rand und selbst gemachten Einfahrten bekommen die Firmen, die an der Raiffeisenstraße im Gewerbegebiet Dreischkamp ansässig sind, endlich eine komplett ausgebaute Straße – samt Zufahrten, einseitigem breiten Gehweg und neuer Beleuchtung. 400 000 Euro legt die Stadt dafür insgesamt auf den Tisch.

Von Ulrike Deusch

Im April haben die Arbeiten bekommen, nun treten sie in die heiße Phase. Von Samstag bis Mittwoch (8. 6.) einschließlich wird die Einfahrt in die Raiffeisenstraße komplett abgeriegelt, damit die Mitarbeiter der Firma Gieseke aus Rheine-Mesum die Schwarzdecke aufbringen können. Die komplette Zeitplanung sei in enger Absprache mit den Gewerbebetrieben erfolgt, vor allem mit der Firma Messebau Hardeweg. Dickmanns: „Die Firma hat zwischen April und Juni eine eher ruhige Phase.“ Zu anderen Zeiten rollen vermehrt 40-Tonner an, um die großen Elemente zu transportieren.

Damit sie und auch andere raumgreifende Fahrzeuge gut um die Kurven kommen, wird der Kreuzungsbereich großzügig gestaltet, erklärt Dickmanns. „Das ist der Vorteil, wenn – wie hier – die Firmen schon ansässig sind, bevor wir die Straße ausbauen. Dann können wir auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen.“ Die Kreuzung werde in alle Richtungen Gefälle haben, damit das Wasser gut abfließen kann – das sei an dieser Stelle auch für die Fachleute eine Herausforderung gewesen.

Samstag und Sonntag, wenn vorbereitende Arbeiten stattfinden, und von Montag bis Mittwoch, wenn der Asphalt aufgebracht wird, können die Mitarbeiter ihre Firmen nur zur Fuß erreichen – das stellt die Stadt aber sicher. Pkw können auf dem Parkplatz der Diskothek Fabrik abgestellt werden.

Die Bewohner der Asylbewerber-Unterkunft sind von den Arbeiten nicht betroffen, da sie ihre Wohnungen an der Raiffeisenstraße ohnehin über die Schorlemer Straße ansteuern.

Bezahlt haben die Firmen den Straßenausbau übrigens schon. Sie haben die Grundstücke erschlossen erworben und daher immer mal wieder nachgefragt, wann der Ausbau endlich erfolge.

Google-Anzeigen
Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4045672?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947601%2F