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Fr., 26.01.2018

Tierrechtler wollen Verbot von Transporten Unfall mit Schweinen: Peta erstattet Anzeige

Tierrechtler wollen Verbot von Transporten: Unfall mit Schweinen: Peta erstattet Anzeige

Der Schweinelaster landete bei dem Unfall im Graben. Foto: lsy Foto: az

Coesfeld/Darup. Die Tierrechtsorganisation Peta erstattet nach dem Tiertransporter-Unfall mit 185 Schweinen am Montag auf dem Daruper Berg zwischen Coesfeld und Darup Anzeige. Bei dem Unfall kamen 39 Schweine ums Leben. Peta hat wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Tierschutztransportverordnung Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Münster gegen die Verantwortlichen erstattet, wie die Tierrechtler mitteilen. Peta fordert das Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere.

Von Allgemeine Zeitung

Für Tiere seien die Transporte stets mit zahlreichen Risiken verbunden, so Peta weiter in der Mitteilung. Sie litten unter Hunger und Durst und seien erdrückender Enge sowie Temperaturschwankungen ausgesetzt. Das Verletzungsrisiko in den vollbelegten Transportern sei enorm. Immer wieder komme es zu tödlichen Unfällen. „Schonende Tiertransporte gibt es nicht. Bei Unfällen sterben Schweine, Rinder, Hühner oder Puten qualvoll und langsam. Körperteile werden eingequetscht oder brechen. Die empfindlichen Tiere geraten in Panik, erleiden Kreislaufzusammenbrüche oder Herzinfarkte“, so Lisa Kainz, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei Peta. Schweine dürfen laut der Tierschutztransportverordnung bis zu acht Stunden am Stück befördert werden. Allein dies sei extrem belastend für die Tiere. Durch Ausnahmegenehmigungen seien die Transportzeiten jedoch oft sehr viel länger.

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