Stremlau zeichnet Helmut Kathmann wegen Engagements fürs kulturelle Leben mit Kulturplakette aus
„Chöre sind Ihre zweite Familie“

Coesfeld/Dülmen. Ein Leben ohne Musik – für Helmut Kathmann nicht vorstellbar. Seit 40 Jahren leitet der Coesfelder den MGV Sängerbund. Für sein besonderes Engagement für das kulturelle Leben Dülmens zeichnete ihn Bürgermeisterin Lisa Stremlau mit der Kulturplakette der Stadt aus.

Mittwoch, 07.02.2018, 05:38 Uhr

Stremlau zeichnet Helmut Kathmann wegen Engagements fürs kulturelle Leben mit Kulturplakette aus: „Chöre sind Ihre zweite Familie“
Applaus für Helmut Kathmann kam nicht nur von Bürgermeisterin Stremlau, die ihm die Kulturplakette der Stadt Dülmen überreichte. Foto: Claudia Marcy

„Ihre Chöre sind Ihre zweite Familie, die Musik ist Ihr Leben“, skizzierte die Bürgermeisterin, was Kathmann die Arbeit mit den Sängern bedeutet. Auch Hans-Willi Heeringa, langjähriger Vorsitzender des Sängerbundes und Freund Kathmanns, lobte dessen freundschaftliche und familiäre Verbundenheit mit dem Chor. Zugleich habe der Chorleiter immer wieder frische musikalische Akzente gesetzt, nicht nur in der Auswahl der Musikstücke, sondern auch in der Konzertgestaltung. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Chören, aber auch Musikern oder Tänzern, habe man Neues ausprobieren können. Nicht zu vergessen das gemeinsame Singen mit dem Publikum, das den verbindenden Charakter von Musik betont.

An Stadt-, Kreis- oder Staatsgrenzen macht die Arbeit Kathmanns, der weitere Chöre in Coesfeld oder Billerbeck leitet, nicht Halt. So gab und gibt es immer wieder Auftritte mit befreundeten Chören aus dem In- und Ausland, vor allem aber die Freundschaft zu den Musikern des Orchesters „Harmonie Municipale“ aus Dülmens französischer Partnerstadt Charleville-Mézières. Dabei betonte die Bürgermeisterin die völkerverbindende Arbeit des Sängerbundes und ihres Leiters. Der erhielt ein Fotobuch als Geschenk, in dem seine 40-jährige Chorleitertätigkeit festgehalten ist.

Kathmann bedankte sich bei seinen Sängern, die an diesem Abend ohne ihn auf der Bühne standen und unter dem Dirigat von Peter Amadeus Schneider den Festakt musikalisch gestalteten. Erst beim letzten Lied des Chores war der Geehrte, der die Auszeichnung mit der Dülmener Kulturplakette als große Ehre bezeichnete, wieder bei seinen Sängern auf der Bühne – als Begleitung am Klavier.

Zum Ausklang sangen Familienmitglieder zusammen mit Freunden auf der Bühne eine Liebeserklärung an die Musik („Musik ist meine erste und letzte Liebe“), und brachten damit die Lebenseinstellung des Geehrten auf den Punkt.

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