Do., 08.02.2018

Rund 40 Bürger informieren sich über mögliche Bebauung Langer Weg zum Galgenhügel

Rund 40 Bürger informieren sich über mögliche Bebauung: Langer Weg zum Galgenhügel

Die Bebauung des Galgenhügels (Markierung) ist angedacht. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sollen geschaffen werden. Plan: Stepmap Foto: az

Coesfeld. Eins ist klar: der Weg zu einer möglichen Bebauung des Galgenhügels an der Berkel ist noch lang und steinig. Das erfuhren rund 40 Bürger im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung.

Von Uwe Goerlich

Gekommen waren dem Vernehmen nach auch viele betroffene Anlieger, die dem Projekt kritisch gegenüber stehen. Wie Stadtplaner Ludger Schmitz auf Anfrage mitteilte, wird nach seiner Einschätzung noch weit über ein Jahr ins Land ziehen, bis eine mögliche Bebauungsplanung abgesegnet werden könnte – so denn politisch überhaupt gewollt.

Nach bisherigem Stand der Untersuchungen gebe es aus Natur- und Hochwasserschutzgründen keine Gesichtspunkte, die eine Wohnbebauung an der Stelle unmöglich machten. Als nächstes seien nun andere Behörden sowie Gutachter am Zuge, sich mit dem Bebauungsprojekt zu befassen.

Wie berichtet geht es dabei um eine Bebauung des Bereichs mit bis zu acht dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern, die wegen der nahen Berkel auf Stelzen gebaut werden müssten. Voraussetzung für das Bauprojekt ist ohnehin die Zustimmung der Behörden zur Naturberkelgestaltung, damit der Hochwasserschutz gewährleistet werden kann.

Die Erschließung des neuen Wohnbereichs würde über die Ludgerusstraße erfolgen, die über ein Brückenbauwerk (Brinker Bach) auf Kosten des Investors herangeführt werden müsste. Wie weiter zu erfahren war, sollen die Gärten rund um die möglicherweise entstehenden Häuser offen für Spaziergänger in dem Bereich zugänglich sein.

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