Di., 13.02.2018

Zwei Ford stehen ab sofort am Bahnhof und an der Arbeitsagentur bereit / Projekt mit Stadt und Stadtwerken Autos zum Teilen: Start für Carsharing

Zwei Ford stehen ab sofort am Bahnhof und an der Arbeitsagentur bereit / Projekt mit Stadt und Stadtwerken: Autos zum Teilen: Start für Carsharing

Geben den Start frei fürs Carsharing in Coesfeld: v.l. Markus Fischer (Autozentrum Ebber), Georg Dillhage (Ebber), Markus Hilkenbach (Stadtwerke), Bürgermeister Heinz Öhmann, Hans-Georg Horstmann (Ebber). Foto: Viola ter Horst

Coesfeld. Bürgermeister Heinz Öhmann wollte es schon einmal wissen: „Ich habe mich bereits online registriert“, sagt er gestern beim Startschuss fürs Carsharing in Coesfeld.

Von Viola ter Horst

Ab sofort stehen zwei weiße Ford Fiesta bereit, die sich jeder Interessierte mit anderen Autofahrern teilen kann. An zwei Standorten ist es möglich, sich ein Auto nach der Registrierung und nach einmaligem Erwerb einer Kundenkarte stunden- oder auch tageweise abzuholen: vom Bahnhof an der Bahnhofstraße 1/Hansestraße oder vom Parkplatz vor der Agentur für Arbeit an der Holtwicker Straße.

Stadt und Stadtwerke hatten sich für das Carsharing-Modell in Coesfeld schon länger stark gemacht und setzen es nun mit dem Ford-Autozentrum Ebber um.

„Carsharing passt gut in das Thema Klimaschutz“, so Öhmann. Markus Hilkenbach, Geschäftsführer der Stadtwerke, erklärt, dass das Projekt ein weiterer Baustein alternativer Mobilitätsangebote sei, für die sich die Stadtwerke engagierten: „Wir testen ja im Moment unterschiedliche Möglichkeiten“, sagt er und weist auf den Bürgerbus und Ladesäulen für Elektroautos hin. Mit Bus oder Bahn losfahren und mit dem Carsharing-Auto weiterfahren, das biete sich zum Beispiel gut an, weil ja ein Wagen am Bahnhof stehe. „Wir sprechen Autofahrer an, die sich kein eigenes Fahrzeug anschaffen wollen, aber trotzdem nicht darauf verzichten möchten“, sagt Georg Dillhage, geschäftsführender Gesellschafter der Ebber Gruppe, die in Kleve, Borken, Bocholt, Münster und Rees Standorte hat. „Warum nicht ein Auto mit anderen teilen?“ fragt Öhmann, der ankündigte, dass auch städtische Mitarbeiter die Autos nutzen sollen. „Das ist günstiger, als wenn die Stadt ein weiteres Auto anschafft, das dann nicht voll genutzt wird.“

2014 startete Ebber mit dem Carsharing-Projekt. „Es läuft gut“, bilanziert Dillhage. Und das hofft er auch für Coesfeld. Was, wenn die Nachfrage sehr hoch ist? Sind dann immer genügend Autos da? „Das ist das geringste Problem“, sagt Markus Fischer vom Autozentrum Ebber. „Autos können wir immer nachschieben.“

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