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Do., 01.03.2018

Coesfeld Dreizügig: Gymnasien im Gleichschritt

Coesfeld: Dreizügig: Gymnasien im Gleichschritt

Foto: az

Coesfeld. Die drei Gymnasien marschieren im Schuljahr 2018/19 im Gleichschritt. Alle gehen mit drei Fünferklassen an den Start. Das bedeutet im Vergleich zur aktuellen Situation: Das Nepomucenum schrumpft von der Vier- auf die Dreizügigkeit, das Heriburg-Gymnasium wächst nach vier Jahren wieder um eine Eingangklasse und das Bischöfliche St.-Pius-Gymnasium bleibt unverändert. Mit 93 Schülern werden am Pius aber rund 15 Fünftklässler mehr unterrichtet, als jeweils an den beiden städtischen Gymnasien.

Von Ulrike Deusch

Das Interesse von Eltern, ihre Kinder am Pius anzumelden, ist noch viel größer gewesen. Das auf Dreizügigkeit angelegte Gymnasium hat dem Vernehmen nach deutlich mehr Kinder abweisen müssen, als im vergangenen Jahr. Damals waren es 19 Schüler. Schuldezernent Dr. Thomas Robers wollte dazu am Donnerstag keine konkreten Zahlen nennen. Dr. Norbert Just, Leiter des Pius-Gymnasiums, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Dass der Rückgang der Zahlen am Nepo etwas mit dem bevorstehenden Umbau des Schulzentrum zu tun haben könnte, liegt nahe. Robers versicherte erneut, die Arbeiten sollten so umsichtig und mit so wenig Einschränkungen wie möglich erfolgen. Dass die Übergangsquote zum Gymnasium insgesamt von knapp 38 auf 45,5 Prozent gestiegen ist, hat nach Ansicht von Robers auch mit der Rückkehr zu G9 zu tun. „Das ermutigt Eltern, ihre Kinder aufs Gymnasium zu schicken, auch wenn sie keine eindeutige Empfehlung haben.“

Entsprechend der Entwicklung bei den Gymnasien ist die Übergangsquote zur Realschule leicht gesunken – das aber auf hohem Niveau. Zwar können beide Realschulen je eine Fünferklasse weniger bilden, aber es sind noch immer vier an der Freiherr-vom-Stein- und drei an der Theodor-Heuss-Schule. „Die Theodor-Heuss-Realschule ist zuletzt durch schwierige Zeiten gegangen“, spielte Robers auf die lange Vakanz und kurze Besetzung der Schulleitung an. Mit der neuen Leiterin Astrid David sehe er die Schule jetzt gut aufgestellt.

Nahezu unverändert ist die Situation an der Kreuzschule. Es bleibt bei zwei Klassen, zu den angemeldeten 28 Kindern werden noch ein paar hinzukommen, vor allem Flüchtlingskinder, die bis zum Sommer fit für die Hauptschule sind.

„Insgesamt sind das sehr zufriedenstellende Zahlen“, bewertet Robers die Anmeldesituation. „Es gibt in keiner Schulform Ausreißer.“ Erfreulich sei, dass erneut viele Jugendliche aus Nachbargemeinden in Coesfeld zu Schule gehen: 43 kommen allein an die Realschulen, obwohl sie bei sich ein Angebot für die Sekundarstufe I haben. Insgesamt besuchen 135 Kinder aus Nachbargemeinden Schulen in Coesfeld. Umgekehrt gehen drei Coesfelder zur Gesamtschule Gescher, keiner nach Billerbeck. Kommentar

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