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Fr., 02.03.2018

Coesfeld Ärger um mündlich zugesagte Plätze

Coesfeld: Ärger um mündlich zugesagte Plätze

Alltag in der Kita: Für Eltern, die ihr Kind zum Kindergartenjahr 2018/19 in einer Einrichtung angemeldet haben, ist die Zeit des Wartens bald vorbei. Ab Mitte März können Betreuungsverträge geschlossen werden. Für Unmut sorgte in diesem Jahr, dass offenbar schon vorzeitig mündliche Zusagen gegeben wurden. Model Foto: Colourbox.de

Coesfeld. Das Procedere ist eigentlich klar geregelt, Abweichungen von der verabredeten und auch nach außen kommunizierten Vorgehensweise führten jedoch zu Verunsicherung und auch zu Unmut. Die Rede ist von der Vergabe von Kita-Plätzen für das Jahr 2018/19. Betroffene Eltern kritisieren, dass einige Kindertagesstätten in Coesfeld einzelnen Familien bereits mündliche Zusagen gegeben hätten. Obwohl es doch zu Beginn des noch laufenden Verfahrens hieß, dass bis Mitte März keine Zu- oder Absagen erfolgen. Das beunruhigte und ärgerte offenbar einige Eltern, die oftmals berufsbedingt auf einen Kita-Platz angewiesen sind und sehnlich auf Mitteilung warten, um Planungssicherheit zu haben.

Von Christine Tibroni

„Das ist natürlich bedauerlich“, sagt Dorothee Heitz, Leiterin des städtischen Fachbereichs Jugend, Familie, Bildung und Freizeit, die vor diesem Hintergrund noch einmal an Träger und Einrichtungen appellieren möchte, das Verfahren in Ruhe abzuarbeiten. Das sieht vor, dass zunächst die Eltern ihre Kinder in einer oder mehreren Kindertageseinrichtungen anmelden. Nach Ablauf der Anmeldefrist erfolgen relativ aufwändige Abstimmungen zwischen Trägern und Stadt Coesfeld. Und dann muss der städtische Ausschuss für Jugend, Familien, Senioren und Soziales die Einrichtungsbudgets bewilligen und den Antrag auf Landesförderung auf den Weg bringen. Das wird am 13. März der Fall sein, wenn der Ausschuss ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses die Kita-Situation ab August 2018 in den Blick nimmt. „Erst nach dieser Sitzung können die Träger die Betreuungsverträge mit den Eltern abschließen. Unter dem Vorbehalt, dass das Land die beantragten Fördermittel auch tatsächlich bewilligt“, so Heitz, die deutlich darauf hinweist, dass der Betreuungsvertrag maßgeblich ist und insofern mündliche Zu- oder Absagen unverbindlich sind.

Im Zusammenhang mit der Kitaplatz-Vergabe erinnert Heitz daran, dass es zwar einen Rechtsanspruch auf einen Platz gibt, allerdings gibt es keinen Anspruch auf einen Platz im Wunschkindergarten.

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