Coesfeld
Wahrzeichen kreisen um den Ochsen

Coesfeld. In der Mitte leuchtet gelb und rot – na, was wohl? Ein Ochse natürlich. Und zwar einer von denen, die die Ochsentour durch die Stadt markieren. Drumherum kreisen Wahrzeichen: Kirchtürme, das Walkenbrückentor, der Marktbrunnen, der Pulverturm, die Letter Windmühle. Und es gibt Motive, die auf Coesfelds Historie verweisen: die Muschel auf die Stadt als Ort der Jakobspilger, der siebenarmige Leuchter und die Schienen aufs Mahnmal am Jakobiwall und damit die Geschichte der jüdischen Mitbürger, das Wege-Netz auf dem Ochsenrücken auf Coesfelds Beziehungen im Hansebund.

Freitag, 18.05.2018, 11:02 Uhr

Coesfeld: Wahrzeichen kreisen um den Ochsen
Udo Hoppe (l., Geschäftsführer des Stadtmarketing Vereins) und Anne Grütters (Arbeitskreissprecherin im Stadtmarketing Verein) zeigen das Original, Künstler Günter Grewe hat einen Druck in der Hand. Foto: Ulrike Deusch

Die markanten Motive der Stadt wie in einem Brennglas gebündelt – das ist der neue Coesfeld-Druck, den der Künstler Günter Grewe gestaltet hat und der ab heute im Bürgerbüro erhältlich ist. „Die Poster, die wir von der Stadt Coesfeld haben und anbieten können, sind schon in die Jahre gekommen“, berichtet Udo Hoppe, Geschäftsführer des Stadtmarketing Vereins, warum – passend zum 25-jährigen Jubiläum – ein neues Motiv in Auftrag gegeben wurde. Nicht nur Touristen, auch die Coesfelder sieht Hoppe als Käufer. Außerdem sei der Druck ein schönes Geschenk, das die Stadt zu entsprechenden Anlässen überreichen könne.

Günter Grewe, dessen Atelier in Leversum zwischen Dülmen und Lüdinghausen liegt, hat genau für diese beiden Städte schon mit Erfolg Drucke entworfen. Motive aus dem Münsterland und aus seiner zweiten Heimat Mallorca sind ein künstlerischer Schwerpunkt von Grewe, der Grafik und freie Malerei im Fernstudium an der Famous Artist School in Amsterdam studierte und eine Ausbildung zum Schauwerbegestalter abgeschlossen hat.

Über den Auftrag aus Coesfeld hat er sich gefreut. „Ich habe mit dem Stadtmarketing Verein besprochen, welche Motive unbedingt aufs Bild gehören“, sagt Grewe. „Und dann bin ich mit der Kamera losgezogen, um typische Ansichten aufzuspüren und festzuhalten.“ Nach einer Bleistiftzeichnung entstand das Original – ein 1,40 mal ein Meter großes Ölbild, für das Udo Hoppe sich einen Platz im Rathaus oder Stadtschloss vorstellen kann. Die Drucke wirken wie Aquarelle. 300 zählt die limitierte Auflage.

7 70 mal 90 Zentimeter, ohne Rahmen, 17 Euro, im Bürgerbüro

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