Coesfeld
Bei Letteranern ist Geduld gefragt

Lette. Die Einwohner von Lette werden momentan auf eine Geduldsprobe gestellt: Für sechs Wochen ist im Ortskern eine Großbaustelle eingerichtet. Der Gehweg wird erneuert, Parkbuchten eingerichtet und Überquerungshilfen gebaut.

Samstag, 11.08.2018, 11:02 Uhr

Coesfeld: Bei Letteranern ist Geduld gefragt
Foto: az

Von Coesfeld aus kommend werden die Autofahrer momentan auf Höhe des Sportgeschäftes Brocks auf die linke Seite der Fahrbahn gelenkt. Der Parkplatz des Hauses Zumbült ist weiterhin erreichbar, der Mühlen-esch hingegen nicht. Auch die Einfahrt in die Bergstraße ist gesperrt. In die Bruchstraße kann aber abgebogen werden. Auf der Kreuzung müssen die Autofahrer die Straßenseite wieder wechseln und die rechte Spur nutzen. Genau an dieser Stelle (Bild unten links) kommt es zu Schwierigkeiten: Denn viele Autofahrer übersehen den Pfeil, der auf die rechte Spur zeigt. Sie fahren weiter auf der linken Seite und damit direkt auf die Autos zu, die dort an der Baustellenampel warten. Wenn sich am Ende der Baustelle die Autos aus beiden Spuren wieder in der vorschriftsmäßig rechten Spur einordnen müssen, kann das gefährlich werden. Dieses Problem sei bei der Stadt nicht bekannt, Heribert Bernemann, zuständiger Sachbearbeiter, will dieses Problem aber an die Absperrungsfirma weitergeben.

„Das ist eine sehr komplexe Baustelle“, so Bernemann. Denn vieles müsse beachtet werden. Die anliegenden Geschäfte müssen beispielsweise anfahrbar bleiben und die Anwohner müssen mit dem Pkw ihr Grundstück verlassen können.

Fünf bis sechs Wochen werde dieser Bauabschnitt andauern. Danach wird die Kreuzung Coesfelder Straße/ Bruchstraße sowie die Ampelanlage erneuert. Dazu müsse die Kreuzung dann teilweise komplett gesperrt werden, so Uwe Dickmanns, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, auf Nachfrage.

Die Kosten des gesamten Bauabschnitts – von der Gehweg-Erneuerung, Umgestaltung der Coesfelder Straße bis zur Erneuerung des Kreuzungsbereiches – belaufen sich auf 950 000 Euro, wie Bernemann mitteilt. „Es handelt sich um eine Kooperation der Stadt mit dem Kreis Coesfeld, die vom Land gefördert wird“, sagt er.

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