Coesfeld
Weniger Meldungen dank Vorsorge

Coesfeld. Seit dem letzten großen Starkregenereignis im Jahr 2013 haben viele Bürger die Beratung des Abwasserwerkes zum Schutz gegen Wasserschäden dieser Art in Anspruch genommen. So habe es beim jüngsten Unwetter vor zwei Wochen viel weniger betroffene Bürger gegeben, die sich beim Abwasserwerk gemeldet hätten. Das hat Pro Coesfeld auf einer Sondersitzung zum Thema Starkregenereignisse erfahren.

Sonntag, 12.08.2018, 05:03 Uhr

Coesfeld: Weniger Meldungen dank Vorsorge
Nach dem letzten großen Starkregenereignis im Jahr 2013 (Foto) haben viele Bürger die kostenlose Beratung des Abwasserwerks zur Vorsorge bei einem solchen Unwetter in Anspruch genommen, sodass es beim jüngsten Gewitter viel weniger Meldungen gab. Foto: Archiv

Sehr informativ waren die Erläuterungen seitens des Leiters des Abwasserwerkes, Rolf Hackling, der von Pro Coesfeld eingeladen worden war, heißt es im Pressebericht der Wählergemeinschaft. So erfuhren die Mitglieder alles über die Vorkehrungen des Abwasserwerkes bei den unterschiedlichen Niederschlagsmengen im Fall von Starkregenereignissen.

Ein Großteil der Schäden könne durch private Vorsorge in den eigenen häuslichen Anlagen vermieden werden. Die Wählergemeinschaft rät daher, diesen kostenlosen Beratungsdienst des Abwasserwerkes in Anspruch zu nehmen und gegebenenfalls die eigene Hausratversicherung zu prüfen, ob im schlimmsten Fall eine Versicherung gegen diese Elementarschäden besteht.

Großen Dank spricht Pro Coesfeld der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, den Nachbarn und vielen anderen Helfern aus, die in vielen Einsätzen vor Ort waren. Dabei kam die Frage auf, ob nicht auch die Stadt in solchen Fällen Hilfe anbieten kann. Gedacht haben die Pro Coesfelder weniger an eine finanzielle Hilfe, sondern eher an eine Art Krisenmanagement, damit zum Beispiel älteren Bürgern geholfen werden kann, ihr beschädigtes Hab und Gut auszuräumen. Es gelte gewappnet zu sein.

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