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Fr., 22.11.2013

Grünen-Politikerin mit Tipps und Lob Hilfe für 110 Flüchtlinge

Coesfeld. Das ist selten: Monika Düker, Landesvorsitzende der Grünen und ihre Sprecherin für Flüchtlingspolitik im Landtag, bemüht nicht nur Bundes- und Landespolitik, sondern hat zu ihrem Besuch bei Coesfelds Grünen und Vertretern der Flüchtlingsinitiative konkrete Tipps mitgebracht: „Viele Kommunen machen bei der Unterbringung gute Erfahrungen damit, statt auf Sammelunterkünfte zu setzen, Wohnungen anzumieten“, weiß Düker. „Lassen Sie das mal durch ihre Verwaltung prüfen.“ Eine andere Nachfrage lohne sich in finanzieller Hinsicht: „Ihre Stadt bekommt vom Land zweckgebundene Mittel für soziale Betreuung der Flüchtlinge. Fragen Sie, wie die Pauschale konkret verwendet wird.“

Von Ulrike Deusch

Lob spricht sie aus, als sie von Vertretern der Flüchtlingsinitiative erfährt, dass mehrere Deutschkurse von der Stadt finanziert werden, die andernorts bezahlt werden müssen, und dass Betroffene im Zuge des Asylbewerber-Leistungsgesetzes in Coesfeld Geld bekommen, statt Gutscheine oder Sachleistungen.

Wie sich die Situation vor Ort darstellt und welche entscheidende Rolle die ehrenamtliche Arbeit der Flüchtlingsinitiative und anderer sozial engagierter Gruppen spielt, machen Theo Hinricher und Willi Dünker von der Flüchtlingsinitiative deutlich. 76 Menschen sind seit Januar nach Coesfeld gekommen. In den fünf Einrichtungen der Stadt seien 110 Flüchtlinge aus rund 25 Nationen untergebracht.

Weitere Informationen zur Flüchtlingsarbeit in Coesfeld finden Sie in der Printausgabe am Samstag und im E-Paper.

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