Fr., 29.04.2016

Annika Nippoldt ist Zauberin „Nika“ / Entwicklung eines eigenen Stils dauert Jahre „Privates und Zaubern trenne ich“

Annika Nippoldt ist Zauberin „Nika“ / Entwicklung eines eigenen Stils dauert Jahre : „Privates und Zaubern trenne ich“

Annika Nippoldt ist als Zauberkünstlerin „Nika“ bekannt und zaubert für Kinder und Erwachsene. Foto: ksc

Coesfeld. Manch einer hat schon immer davon geträumt, es selbst zu beherrschen. Andere tun es als Humbug und Trickserei ab. Wie auch immer man selbst dazu steht – Zauberei bewegt. Annika Nippoldt ist 18 Jahre alt und seit ihrer Kindheit ist sie begeistert vom Zaubern. Aktuell macht die Coesfelderin ihr Abitur am St.-Pius-Gymnasium. Nebenher zaubert sie als „Nika“ selbst ein wenig. Junge-Szene-Mitglied Kira Schweinstig sprach mit Annika über ihr Hobby, die Zukunft und ihre Idole.

Von Allgemeine Zeitung

Seit wie vielen Jahren widmest du dich dem Zaubern?

Annika Nippoldt: Zu meinem achten Geburtstag habe ich mir einen Zauberer gewünscht und war total begeistert von ihm. Ab diesem Augenblick war mir klar, dass ich das auch machen möchte. Einige Jahre später habe ich mich für einen Kinder-Workshop für Zauberei angemeldet und dort Zugang zur Zauberei bekommen. Ich besuche nun seit einigen Jahren den Zauberladen in Appelhülsen. Selbst richtig aktiv bin ich allerdings erst seit ungefähr fünf Jahren. Am Anfang habe ich nur auf Kindergeburtstagen gezaubert. Seit zwei Jahren zaubere ich auch auf Hochzeiten oder runden Geburtstagen.

Wie viel Zeit verbringst du mit dem Zaubern?

Annika: Es ist immer ganz unterschiedlich und hängt davon ab, wann ich Zeit habe. Den Ablauf einer Show übe ich regelmäßig, manchmal auch den ganzen Tag, damit dieser bei meinem Auftritt auch perfekt wird. Um den eigenen Stil und die eigene Persönlichkeit in die „Tricks“ zu bringen und sie nicht nur von anderen zu übernehmen, dauert es Monate, wenn nicht sogar Jahre.

Bekommst du Freunde, Familie und Zauberei gut unter einen Hut?

Annika: Mir fällt es leicht alles unter einen Hut zu bekommen. Trotzdem muss ich immer weit voraus planen und kann am Wochenende nicht immer mit Freunden rausgehen, weil Auftritte bei mir Priorität haben. Allerdings habe ich noch genügend Zeit mich um unseren Familienhund Laika zu kümmern. Meine Freunde verstehen das und unterstützen mich sehr.

Möchtest du deine Berufung zum Beruf machen?

Annika: Man kann sich nicht vornehmen Künstler zu werden, aber schön wäre es. Nach meinem Abitur möchte ich für ein Jahr ein Theater Projekt in Bochum begleiten. Zurzeit bin ich in einer Schauspielgruppe in Münster aktiv. Danach reizt es mich, Zauberei zu studieren, was zurzeit leider nur in Schweden geht und man fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen muss. Deshalb werde ich voraussichtlich Schauspiel studieren.

Wer sind deine größten Vorbilder?

Annika: Es gibt viele die ich bewundere, wie zum Beispiel „Punx“, „Gaston“ oder „Alana“. Meine größten Vorbilder sind aber Volker Lohmann und Michael Sondermeyer. Für mich sind die beiden Zauberfanatiker, die mir zum größten Teil meine „Zauberkarriere“ ermöglichen.

Wie bist du zu deinem Künstlernamen „Nika“ gekommen?

Annika: Vor einigen Jahren war ich im Urlaub und habe in einem Restaurant gezaubert. Die Chefin von dem Restaurant war sehr begeistert von mir und meinen Tricks und wollte, dass ihre Tochter Nika das sieht. Ich finde den Namen Nika sehr besonders, und er klingt so ähnlich wie Annika. Ich finde es wichtig Privates und Zaubern zu trennen. Deshalb habe ich mir den Künstlernamen „Nika“ gegeben.

Was ist Zaubern für dich?

Annika: Zaubern ist für mich eine Art Wissenschaft zu der viel magisches Denken gehört. Außerdem ist Zaubern mein Hobby, in dem ich das machen kann, was mir besonders viel Spaß macht. Mich berührt es, wenn Kinder nach der Show zu mir kommen und mich umarmen oder Autogramme haben wollen. Andererseits ist es auch unheimlich schön, Lob von meinem erwachsenen Publikum zu erhalten.

Wie bist du für deine „Fans“ zu erreichen?

Annika: Ich habe vieles der Mund-zu-Mund-Propaganda zu verdanken, die in Coesfeld und Münster sehr gut ist. Meine Fans können mich aber auch über meine Facebook-Seite erreichen. Viele schreiben mir auch eine E-Mail an postannika1@gmail.com, da meine eigene Website noch im Aufbau ist.

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