Mi., 11.05.2016

   Nachwuchsprogrammierer vom Heriburg bei Wettbewerb in Steinfurt erfolgreich Kreative Roboter-Tüftler

   Nachwuchsprogrammierer vom Heriburg bei Wettbewerb in Steinfurt erfolgreich : Kreative Roboter-Tüftler

Die Roboter-AG des Heriburg-Gymnasiums hat beim Regionalwettbewerb in Steinfurt mit ihren Lego-Robotern den achten Platz belegt. Foto: Johanna Zirkel

Coesfeld. Eifrig drängen sich die Kinder um den großen Tisch, der Lego-Roboter darauf fährt hin und her. „Lass ihn die Männchen abkippen“, ruft Viktoria (12). Seit dem vergangenen Sommer ist sie zusammen mit fünf weiteren Mädchen und zwei Jungs in der Roboter-AG des Heriburg-Gymnasiums.

Von Johanna Zirkel

Der Roboter ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gruppe, jeder hat beim Programmieren geholfen. Elias erinnert sich: „Am Anfang war das ziemlich schwer, wir hatten alle keine Erfahrung im Umgang mit den Programmen. Aber inzwischen sind wir geübt und es macht uns Spaß.“ Schon bevor er mit der AG begonnen hat, wollte er Roboterprogrammierer werden. Jetzt ist sich der Zwölfjährige ganz sicher: „Das ist genau mein Ding!“

Fabian Bäumer leitet die AG seit drei Jahren. „Vor ungefähr fünf Jahren habe ich selbst an der AG teilgenommen. Das hat mir so großen Spaß gemacht, dass ich die Leitung übernommen habe, als die Möglichkeit dazu bestand.“ Im vergangenen Monat sind die Schüler mit ihrem Roboter sogar beim Regionalwettbewerb in der Kategorie Robot-Game in Steinfurt angetreten. „Wir waren alle sehr aufgeregt, aber es hat uns sehr gut gefallen, erzählt Viktoria. Sie möchte nach den Ferien unbedingt weiterhin bei der AG mitmachen. Kenan (12) war am Tag des Wettbewerbs leider krank. Während er von zu Hause aus die Daumen drückte, fuhren die restlichen Kinder zum Wettbewerb statt zur Schule. „Wir haben den achten Platz belegt“, berichtet Elias. „Der Roboter hat zwar nicht immer ganz das gemacht, was er sollte, aber wir hatten trotzdem Spaß.“

Viele der Schüler wollen später etwas mit Technik machen, Programmierer oder Informatiker werden. So auch Sophie (13). Sie zählt zusammen mit den anderen Kindern auf, welche Funktionen der Roboter hat; neben dem Transport von Lego-Steinen kann er Musik abspielen oder kurze Sätze wiedergeben. Gestaltet haben die Schüler das circa 30 Zentimeter lange Gefährt selbst. Kenan erklärt: „Das ist es, was mir hier so gut gefällt. Man kann kreativ sein und seine eigenen Ideen einbringen.“ Die Schüler sind sich einig: Roboter sind super. Und wer weiß? Vielleicht sind sie schon bald berühmte Programmierer.

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