AC/DC-Coverband „Barock“ heizt Fans der australischen Hard-Rocker in der Fabrik ein
Menge brodelt wie ein Hexenkessel

Coesfeld. Die Lichter gehen aus und vor der Bühne ist es voll. In der Menge blinken schon die ersten Teufelshörner rot auf und die Menge reckt die Hände in die Luft und beginnt zu klatschen. Erwartet wird nicht irgendeine Coverband, nein. Barock gibt sich die Ehre und spielt in der Fabrik. Barock ist die AC/DC-Tribute-Band schlechthin und gilt als eine der besten. Und angesichts der Menge, die sich in der Fabrik befindet, auch als eine der beliebtesten. Es ist viel los und man sieht AC/DC-T-Shirtträger in allen Altersklassen.

Dienstag, 24.10.2017, 17:01 Uhr

AC/DC-Coverband „Barock“ heizt Fans der australischen Hard-Rocker in der Fabrik ein: Menge brodelt wie ein Hexenkessel
Die AC/DC-Coverband „Barock“ spielte in der Fabrik einen Klassiker nach dem anderen und heizte den Fans der Hard-Rock-Veteranen aus Australien damit ordentlich ein. Foto: Julia Walde

Kaum hat die Band unter lautem Jubel die Bühne betreten, hauen sie den eingefleischten Fans auch schon den ersten Hit um die Ohren. Die Menge tobt beim Anfangsriff von „Thunderstruck“ und textsicher wird das Lied gefeiert. Ein gelungener Auftakt, der den Abend bestimmt. Gut, schnell und ein wahres Tribut an AC/DC.

Ohne dem Publikum eine Atempause zu lassen, werden Welthits der Band gespielt. Auf den Opener folgen „Shoot to Thrill“ und „Back in Black“.

Schnell wird klar, dass es sich bei Barock nicht nur um irgendeine Coverband handelt, die die Lieder runterleiert. Jede Bewegung, jede Mimik ist vom Original übernommen, als hätten sie, und nicht AC/DC diese erfunden. Dazu kommt eine Spielfreude, die beim Zusehen wirklich Spaß macht und die Herren auf der Bühne sehr sympathisch wirken lässt.

Nach „High Voltage“ und „Touch too much“, ist das Publikum bereits gut durchgeschwitzt. Doch die Band legt gerade erst richtig los. Locker-lässig spielt sie sich durch die Alben ihrer Vorbilder und suchen dabei immer wieder den Kontakt zum Publikum. Bunt gemixt geht es durch die 70er, 80er bis hin zu den neuesten Liedern der Hardrocker. Mit Kreischen und Jubeln wird Gitarrist-Kopie Angus Young gefeiert, als dieser im ganz großem Stil sein Hemd auszieht um dann wieder im Entengang über die Bühne zu fegen.

Gerade als man meint, das Set neigt sich dem Ende zu, liefern Barock noch die Kronjuwelen aus den vergangenen 40 Jahren Bandgeschichte. „Hells Bells“, „The Jack“ und „You shook me all night long“ folgen wie Donnerschläge aufeinander, bevor sich der Gitarrist die Teufelshörner aufsetzt und den Riff spielt, den jeder im Raum, ob alt oder jung, sofort erkennt. Mit wildem Kopfnicken und Hüpfen brodelt die Menge wie ein Hexenkessel, was auch nicht verwunderlich ist, denn mit „Highway to hell“ haben AC/DC ein Meisterwerk geschaffen und das wird in Coesfeld gebührend gewürdigt. Kaum ist der letzte Ton verklungen, fordert die Menge schon lautstark einen weiteren Publikumsliebling. „TNT, TNT“ schallt es aus vielen Mündern, doch sie werden vertröstet. „Wir spielen den Song vielleicht, wenn uns danach ist“, grinst der Sänger. Ein Lied später ist es soweit und die Wünsche der Rocker vor der Bühne werden erhört. Nach „TNT“ folgt „Let there be rock“ wobei sich der Gitarrist auf die Empore begibt und das Publikum von hoch oben mit seinem Solo begeistert. Danach verschwindet die Band von der Bühne. Sofort wird Protest laut und das Publikum fordert eine Zugabe. Und sie bekommen was sie wollen: Drei weitere Lieder.

Nach „Shot down in flames“ und „Riff Raff“ werden alle zur Afterparty eingeladen, um mit der Band zu feiern und einen letzten Song gibt es auf die Ohren.

Bei „For those about to rock“ geben das Publikum und die Band noch mal alles und mit einem Feuerwerk verabschieden sich Barock von ihren begeisterten Fans.

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