99 Praktikanten vom Gymnasium Nepomucenum sammeln in ihren Praktika wichtige Erfahrungen
Die Zukunft steht im Blickpunkt

Coesfeld. Die großen und lauten Maschinen des Krankenhauses können einen Unerfahrenen durchaus überfordern. Gut, dass es dafür Fachpersonal gibt, dem Charlotte Rödiger bei ihrem Schülerpraktikum in den Christophorus-Kliniken in Coesfeld über die Schulter schauen durfte. Sie ist eine von 99 Schülern der Jahrgangsstufe 10 des Nepomucenums, die in 97 verschiedenen Betrieben im ganzen Kreis Coesfeld wichtige Erfahrungen sammeln. Dabei nehmen sie Einblick in diverse Bereiche der Arbeitswelt.

Sonntag, 21.01.2018, 15:48 Uhr

99 Praktikanten vom Gymnasium Nepomucenum sammeln in ihren Praktika wichtige Erfahrungen: Die Zukunft steht im Blickpunkt
Bei Krampe Fahrzeugbau entwirft Jonas Seidel einen Azubi-Flyer für Marketing-Zwecke. Foto: az

Charlottes Arbeitstag beginnt um 8 Uhr im Fachbereich der Radiologie. Bei ihrer Arbeit ist sie immer nah am Menschen und ist sogar dabei, wenn Röntgenaufnahmen von Patienten erstellt werden. Insgesamt berichtet Charlotte von positiven Erlebnissen: „Vor allem die Arbeit mit den Patienten macht mir sehr viel Spaß.“ Auch der Acht-Stunden-Arbeitsalltag sei für sie kein Problem. Auf die Abteilung der Radiologie sei sie durch ihre Mutter gekommen, jedoch wollte sie ohnehin Einblicke in die Medizin bekommen.

Um diesen Beruf später ausüben zu können, brauchen Bewerber mindestens eine Fachoberschulreife sowie eine dreijährige schulische Ausbildung. „Das Praktikum hat mir schon geholfen, meinen Wunsch, in der Medizin zu arbeiten, noch mal zu festigen“, sagt Charlotte Rödiger.

Auf dem riesigen Gelände der Firma Krampe Fahrzeugbau GmbH, das zehn Hektar groß ist und somit der Größe von circa 14 Fußballfeldern entspricht, sind Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Bereichen tätig. Der Schüler Jonas Seidel macht derzeit ein Praktikum in der Marketing-Abteilung des Unternehmens. Auf die Firma aufmerksam geworden ist er durch seinen Onkel, der bei Krampe arbeitet. Durch diesen hat er vergangenes Jahr auch schon ein Praktikum im technischen Büro bei Krampe absolvieren dürfen. Eine Aufgabe des Praktikanten im Marketing ist zum Beispiel, dass er einen Azubi-Flyer entwirft. „Damit wollen wir das Interesse potenzieller Auszubildender für die Firma Krampe und den Beruf des Metallbauers wecken“, erklärt Marketing Managerin Verena Soester.

Zu dem Praktikum gehören auch leichtere Aufgaben wie das Archivieren und Sortieren von Produkt-Broschüren. Laut Jonas sei das Praktikum eine spannende Erfahrung: „Es hat mir sehr geholfen, einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen.“ Jedoch sei er sich noch nicht sicher, inwiefern der Beruf für ihn infrage komme. Ein Grund ist, dass man diesen Beruf in vielen verschiedenen Wirtschaftszweigen, nicht nur in der Landwirtschaft, ausüben kann. In welche Branche es ihn verschlägt, wird sich zeigen.

Am Ende der zwei Wochen sind die Praktikanten des Nepomucenums um wichtige Erfahrungen reicher – und gut gerüstet für die Zukunft.

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