So., 10.09.2017

Gemeindehauptübung: Freiwillige Feuerwehr simuliert Ernstfall auf dem Hof Struwe in Darup „Das Drehbuch war sehr gut“

Fotostrecke: Übung der Feuerwehr

Darup. Gefahr in Verzug? Keinesfalls, vielmehr alles im grünen Bereich. So lautete das Fazit der etwa einstündigen Gemeindehauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln. „Das Drehbuch war sehr gut“, lobte Kreisbrandmeister Christoph Nolte diejenigen, die die Übung vorbereitet hatten und die etwa 100 Einsatzkräfte nach deren erfolgreicher Abwicklung. „Wobei es für den Ernstfall kein Drehbuch gibt. Aber hier haben wir erfahren, dass wir gut aufgestellt sind.“

Von Ulla Wolanewitz

Als Übungsort diente am Samstagnachmittag der Hof der Familie Struwe in Darup. Alarmierung: 15 Uhr. Die Wehren aller Ortsteile rückten zügig aus. Auch fanden sich hier viele Zuschauer ein, die die Übungsaktion – selbstverständlich – aus einer entsprechenden, nicht störenden Entfernung, verfolgten. Zudem hatten sich etliche Ratsmitglieder hierher begeben. Gut vertreten war ebenso die Ehrenabteilung, die die Arbeit des Nachwuchses aufmerksam verfolgte.

Das Szenario: Bei Schweißarbeiten an einer landwirtschaftlichen Maschine in der hofeigenen Werkstatt war es zu einer Verpuffung mit Brand- und Rauchentwicklung gekommen. Rauch und Feuer quoll durch die geöffnete Brandschutztür der Werkstatt in die angrenzende Maschinenhalle. Zum Zeitpunkt der Alarmierung befand sich in der Werkstatt eine Person unter der Maschine eingeklemmt. Zudem wurden mehrere Kinder, die in der Maschinenhalle spielten, vermisst. Zur Brandbekämpfung ging als Erstangriff ein Atemschutztrupp in die Werkstatt. Er brachte das Feuer unter Kontrolle und schloss vor allem die Brandschutztür. Die Halle wurde gelüftet und die eingeklemmte Person mittels Hebekissen und Unterbaumaterial gerettet, versorgt und dem Rettungsdienst übergeben.

Für die entsprechend gute Koordination aller Löschzüge bei diesem Szenario sorgten die Kameraden im Einsatzleitwagen, der sich vor dem Kornlager in Position gebracht hatten. Selbstverständlich kam dabei auch das relativ „neue“ Löschfahrzeug mit Drehleiter und Rettungskorb zum Einsatz.

„Es ist gut zu wissen, dass wir uns rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auf eine so tolle Feuerwehr verlassen können“, sparte auch Nottulns Bürgermeisterin Manuela Mahnke nicht mit Lob.

Da sich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ebenso durch Kontinuität wie durch Aktualität auszeichnet, nahm Johannes Greve, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln, nach der Jahresabschlussprüfung noch einige Ehrungen und auch Beförderungen vor.

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