Mi., 08.11.2017

Ortsdurchfahrt von Darup wird ab Frühjahr umgestaltet / Nadelöhr führt zurzeit zu gefährlichen Situationen Mehr Sicherheit gefragt

Ortsdurchfahrt von Darup wird ab Frühjahr umgestaltet / Nadelöhr führt zurzeit zu gefährlichen Situationen: Mehr Sicherheit gefragt

Zum Nadelöhr wird immer wieder die Ortsdurchfahrt Darup. Am Straßenrand gesperrte Autos sorgen für gefährliche Situationen. Foto: Veronika Tendahl

Darup. Immer wieder kommt es in der Ortsdurchfahrt von Darup zu gefährlichen Situationen, weil Fahrzeuge, die am Straßenrand geparkt worden sind, die Coesfelder Straße zum Nadelöhr machen. Auch die Fahrer von Linienbussen müssen sich mühsam durch den Ortskern schlängeln.

Von Manuela Reher

Doch dieser Missstand soll ab dem kommenden Frühjahr behoben werden, wie Daniel Krüger vom Straßenbau der Gemeinde Nottuln mitteilt. Dann beginne die komplette Umgestaltung der Straße, auf der nach Meinung der Gemeinde weit weniger Verkehr herrsche als zu Zeiten, als es die Ortsumgehung noch nicht gegeben habe. Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sei das Ziel.

Beidseitig werde auf der Fahrbahn ein Radfahrerschutzstreifen angelegt. Die Fläche werde nicht rot markiert, wie andernorts üblich, sondern gestrichelt. Auch werde mehr Platz auf den Gehwegen geschaffen, so dass mehr Sicherheit für die Fußgänger bestehe.

Das vorhandene Baumtor werde erweitert, um die Radfahrer sicher auf die andere Straßenseite zu führen.

Die Bushaltestelle am Alten Hof Schoppmann werde umgestaltet, so dass sie barrierefrei genutzt werden könne. Außerdem werde eine Querungshilfe gebaut. Gleichzeitig werde die Ampelanlage entfernt. „Diese stammt noch aus Zeiten, als die Coesfelder Straße noch eine Bundesstraße war“, so Daniel Krüger.

Nach der Herabstufung sei eine solche Lichtzeichenanlage nicht mehr nötig, da die Verkehrsfrequenz deutlich nachgelassen habe.

Auch an der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian wird eine Querungshilfe mit Fußgängerüberweg installiert. Dort entfällt ebenfalls die jetzt noch vorhandene Ampel.

Bis zum nächsten Frühjahr sieht die Gemeinde Nottuln keine Notwendigkeit, ein Park- oder Halteverbot an der Coesfelder Straße auszusprechen oder Kontrollen durchzuführen. So lange Begegnungsverkehr möglich sei, bestehe dazu keine Veranlassung, so Daniel Krüger. Die vorgeschriebene Mindestdurchfahrtbreite liege bei drei Metern, die in Darup sogar überschritten werde.

Nach der Umgestaltung der Straße seien vor allem die motorisierten Verkehrsteilnehmer gezwungen, langsamer zu fahren. Und wer dann länger als drei Minuten verkehrswidrig auf dem Radfahrerschutzstreifen halte, müsse damit rechnen, dass dieses Fehlverhalten geahndet werde.

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