Mi., 29.11.2017

Bauarbeiten an der K 13 in Darup sollen schon Ende 2018 beginnen / Ausschuss berät über drei Projekte Straßensanierung rollt früher an

Bauarbeiten an der K 13 in Darup sollen schon Ende 2018 beginnen / Ausschuss berät über drei Projekte: Straßensanierung rollt früher an

Der Gehweg an der Billerbecker Straße in Darup (großes Bild) soll zusammen mit der K 13 saniert werden. Geplant ist auch ein Mini-Kreisverkehr im Ortskern und der lang ersehnte Radweg an der Roruper Straße. Fotos: Gemeinde Nottuln Foto: az

Darup. Schon Ende nächsten Jahres könnten in Darup auf der Kreisstraße 13 die Bagger anrollen. Denn die geplante Sanierung ist vom Kreis Coesfeld um ein Jahr vorgezogen worden, weil dieser einen entsprechenden Zuwendungsbescheid für den kommunalen Straßenbau bereits jetzt erhalten hat. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Umwelt und Ordnungswesen der Gemeinde Nottuln am kommenden Mittwoch (6.12.) um 18 Uhr im Forum des Gymnasiums soll dieser Punkt beraten werden.

Von Florian Schütte

Im Kern geht es dabei um drei Maßnahmen, die die Gemeinde im Zuge der Sanierung ergreifen könnte, die aber alle unabhängig von den Fördermitteln von Nottuln bezuschusst werden müssten. Da der Kreis Coesfeld auch nur die Fahrbahnen erneuert, muss sich die Gemeinde um die Gehwege kümmern, die sich in ihrem Eigentum befinden. Ein solcher ist der Gehweg entlang der Billerbecker Straße. Zwar müsse laut Sitzungsvorlage der Kreis aus technischen Gründen zu jeder Seite etwa 70 Zentimeter des Gehweg mit erneuern. Der Rest bliebe jedoch unsaniert. Die Mehrkosten für eine Komplettsanierung des Gehwegs belaufen sich auf rund 40 000 Euro und müssten von der Gemeinde getragen werden.

Die zweite mögliche Umgestaltungsmaßnahme betrifft einen Mini-Kreisverkehr mit aufgepflasterter Mittelinsel für den Knotenpunkt Roruper Straße/Coesfelder Straße. Die Verwaltung nennt dies in der Sitzungsvorlage eine „optimale Lösung“ und führt als Vorteile eine verkehrsberuhigende Wirkung, eine sichere Verkehrsführung, die gestalterische Aufwertung und deutlich bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger an. Hier würde die Gemeinde rund 80 000 Euro aus eigener Kasse zahlen müssen. Die Alternative wäre die Einrichtung einer abknickenden Vorfahrtsstraße.

Das letzte Projekt, das mit der Sanierung der K13 einhergehen könnte, wäre die Realisierung eines Radwegs an der Roruper Straße. Hier hofft die Verwaltung „gemeinsam mit dem Kreis eine attraktive Lösung“ zu finden. Der Radweg soll die Ortsumgehung mit dem bebauten Ortsteil an der Roruper Straße verbinden und ist bereits seit Langem geplant. Daher wurden die Mehrkosten von 20 000 Euro bereits in den Haushaltsplan für 2018/2019 eingerechnet.

Die Sitzung des Umweltausschusses ist öffentlich. Zuhörer sind immer willkommen.

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