Do., 28.04.2016

Zahlreiche Besucher haben am Donnerstag den Wohncontainer im Stadtpark besichtigt / „Hell und geräumig“ Blick hinter die grüne Fassade

Zahlreiche Besucher haben am Donnerstag den Wohncontainer im Stadtpark besichtigt / „Hell und geräumig“ : Blick hinter die grüne Fassade

Gut angenommen wurde der gestrige Besichtigungstermin im Wohncontainer an der Von-Galen-Straße. Zahlreiche Besucher warfen einen Blick in die Zimmer und Gemeinschaftsräume, die ab Montag von Flüchtlingen bewohnt werden. Fotos: Jürgen Schroer Foto: az

Gescher (js). Was sich hinter der grünen Fassade im Stadtpark verbirgt, interessiert die Menschen. In Scharen strömten die Besucher am Donnerstagnachmittag in den Wohncontainer, der Platz für 30 Flüchtlinge bietet. „Überwältigend“, kommentierte Bürgermeister Thomas Kerkhoff den Andrang. Schon vor 17 Uhr warfen die ersten Gescheraner einen Blick hinter die Türen, die vom langgezogenen Gang abweichen. Hier befinden sich zehn Drei-Bett-Zimmer, ein Gemeinschaftsraum, zwei Küchen sowie Wasch- und Toilettenräume. „Hell und geräumig“ findet Angelika DapperSchneider die Unterkunft. „Die Standards sind da“, urteilt auch Fritz Leppkes. In jedem Fall stelle die Anlage im Stadtpark eine Verbesserung gegenüber der Turnhalle am Borkener Damm dar. „Hier haben die Bewohner mehr Privatsphäre“, meint Maria Gremm. Ab Montag (2.5.) werden die ersten Flüchtlinge in den Container ziehen. Nach und nach, so die Auskunft der Stadtverwaltung, soll die Don-Bosco-Halle freigeräumt werden. 520 000 Euro hat die Stadt Gescher für die Containeranlage bezahlt; hinzu kommen Kosten für Erschließung und Einrichtung. In Kürze soll hier auch öffentliches WLAN eingerichtet werden, damit die Bewohner Kontakt in die Heimat halten können.

Von Jürgen Schroer
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