Fr., 29.04.2016

Gescheraner Unternehmen d.velop überrascht vom großen Interesse am Girls´ Day Ansturm aufgeweckter Mädchen

Gescheraner Unternehmen d.velop überrascht vom großen Interesse am Girls´ Day : Ansturm aufgeweckter Mädchen

Mit Begeisterung waren die jungen Gescheranerinnen Svenja Robert (l. sitzend) und Cassandra Paskert (vorne r.) bei der Sache, als sie im Rahmen des Girls´ Day-Aktionstages bei d.velop eine Website erstellen durften. Zur Seite stand den zwei Schülerinnen des Nepomucenums Coesfeld bei diesem Abenteuer Janine Arens (stehend), Softwareentwicklerin bei d.velop. Foto: Helene Wentker

Gescher. Gespannt verfolgen Svenja Robert und Cassandra Paskert, wie auf dem Bildschirm Schritt für Schritt eine Website entsteht. Eine Website zu dem Thema, das sie zu d.velop geführt hat: der Girls´ Day. Gemeinsam mit fünfzehn weiteren Mädchen aus verschiedenen Städten der Region haben sich die beiden Gescheranerinnen, die das Gymnasium Nepomucenum in Coesfeld besuchen, für diesen Aktionstag am Donnerstag beworben. Der Ansturm hat d.velop im ersten Moment selbst überrascht. Das Gescheraner Unternehmen reagierte schnell und stellte den jungen Besucherinnen acht Mitarbeiter als Paten zur Seite. Mit ihnen gemeinsam ging es ans Werk. Denn nachdem eine Präsentation den Schülerinnen erste Einblicke in das junge Gescheraner Erfolgsunternehmen gegeben hatte, stand die Lösung von Aufgaben auf dem Stundenplan, den sich die d.velop-Verantwortlichen für den Girls´ Day hatten einfallen lassen:

Von Helene Wentker

So sollten zwei Schülerinnen einen Taschenrechner programmieren, andere eine Software testen, wieder andere eine App für einen Taschenrechner entwickeln. Svenja und Cassandra aus Gescher landeten mit ihrer Aufgabenstellung bei Patin Janine Arens, ebenfalls Gescheranerin und bei d.velop als Softwareentwicklerin tätig. Kerngeschäft des Unternehmens sei die Softwareentwicklung für Dokumentenverwaltung, erklärt Arens. Doch da man den Mädchen dieses Aufgabenfeld nicht „mal eben auf die Schnelle“ hätte erschließen können, ging es an die Website-Gestaltung. Cassandra machte das großen Spaß, nachdem sie „etwas Durchblick“ hatte. Auch die 15-jährige Svenja war so begeistert von ihren ersten Eindrücken, dass sie sich „gut vorstellen könnte, hier ein Praktikum zu machen.“ Beide Mädchen zeigten sich überrascht, „dass hier intensiv in Teams gearbeitet wird und die Informatik gar nicht ein so einsamer Job ist wie man sich das vorstellt.“

Den gelungenen Girls’ Day lobt auch Juliana Niedermeier, Organisatorin des Aktionstages und Leiterin der Personalentwicklung bei d.velop: „Wir freuen uns, so vielen neugierigen, aufgeweckten Mädchen das Unternehmen zeigen zu können.“

Dass erstmals eine solche Zahl an Interessentinnen kam führt sie zum einen auf „die Unternehmenskultur der offenen Türen“ zurück. Zum anderen sei d.velop mit seinem Ausbildungsangebot „viel und oft an Schulen präsent.“

Natürlich verfolgt auch d.velop beim Girls´ Day gezielte Interessen. „Wir ermuntern zum dualen Studium zum Wirtschaftsinformatiker“, sagt Juliana Niedermeier. Dafür werde man auch in den nächsten Jahren weiterhin gute Leute suchen.

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