So., 08.05.2016

Heimattreffen der „Unio Pankratiana“ an Pfingsten / Buch über 135-jährige Geschichte der Vereinigung Geistliche zieht es nach Gescher

Heimattreffen der „Unio Pankratiana“ an Pfingsten / Buch über 135-jährige Geschichte der Vereinigung : Geistliche zieht es nach Gescher

Zum Pfingsttreffen der „Unio Pankratiana“ erscheint dieses Buch. Auf 200 Seiten stellt der Autor, Diakon em. Otger Eismann, Wesen, Wirken und Geschichte der Vereinigung dar. Foto: Jürgen Schroer

Gescher. Die „Unio Pankratiana“ trifft sich am kommenden Pfingstmontag wieder zu ihrem Heimattreffen. Die „Unio Pankratiana“ ist eine Gemeinschaft aller aus Gescher stammenden Geistlichen (Priester, Diakone und Ordensmitglieder). Sie wurde 1880 in Gescher gegründet und besteht inzwischen 135 Jahre.

Von Allgemeine Zeitung

Die Mitglieder treffen sich seit Bestehen der Gemeinschaft alle zwei Jahre am Pfingstfest zu ihrem Heimattreffen. Der Zweck der Heimattreffen ist die Pflege der Verbundenheit der aus Gescher stammenden Priester, Diakone und Ordensleute untereinander und mit der Heimatgemeinde, wobei auch die Sorge um nachwachsende Berufungen im Vordergrund steht.

Der Sekretär leitet stets die „Unio“. Seit dem Jahre 2012 ist Diakon em. Otger Eismann aus Harwick hierfür zuständig. Sein Vorgänger war Pfarrer Josef Tenhumberg, der dieses Amt mehr als 20 Jahre lang ausgeübt hat. Alle vier Jahre wird der Sekretär entweder neu gewählt oder in seinem Amt bestätigt.

Die Unio Pankratiana hat schon bessere Zeiten erlebt, heißt es in einer Mitteilung der Vereinigung. Gescher St. Pankratius war im 19. Jahrhundert und auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch eine Hochburg geistlicher Berufungen. Der allgemein zu beobachtende Trend zurückgehender geistlicher Berufungen zeigt sich heute auch in Gescher. Noch im Jahr 1975 zählte die „Unio Pankratiana“ mehr als 100 Mitglieder, während ihr heute noch 53 Mitglieder angehören. Seit 1974 gehören auch die Ordensschwestern und Ordensbrüder dazu. Allein zum Heimattreffen 1975 waren 91 Mitglieder gekommen.

Das diesjährige Heimattreffen beginnt am Pfingstmontag (16. 5.) mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr in St. Pankratius in Konzelebration mit mehreren Geistlichen. Hauptzelebrant ist in diesem Jahr Pater Georg Pierk, der aus Harwick stammt. Die Festpredigt hält Heimatpfarrer Ralph Forthaus. Daran schließt sich ein frohes Wiedersehen an, verbunden mit einem Frühstück im St.-Pankratius-Altenwohnheim.

Aus Anlass des diesjährigen Pfingsttreffens ist ein Buch erschienen über Wesen, Wirken und Geschichte der Vereinigung unter dem Titel „135 Jahre Unio Pankratiana – gestern – heute – morgen“. Alle lebenden Mitglieder der „Unio“ stellen sich darin vor mit Lebensläufen und Erfahrungsberichten aus ihren vielseitigen Wirkungsbereichen. Weiterhin findet der Leser humorvolle und nachdenkliche Erlebniserzählungen und Berufungsgeschichten vieler Mitglieder. „Fotomaterial aus mehr als 100 Jahren macht das Buch hochinteressant“, heißt es. Es sei ein lesenswertes Buch und umfasse 200 Seiten. Zusammengestellt und herausgegeben wurde das Buch vom derzeitigen „Unio“-Sekretär Otger Eismann aus Friesoythe. Es kostet zwölf Euro und ist am Ende des Gottesdienstes am Pfingstmontag zu erhalten und später dann auch im katholischen Pfarrbüro. Die Bevölkerung in Gescher ist geladen, zahlreich an dem Festgottesdienst am 16. Mai teilzunehmen, um dadurch die Sorge um Förderung geistlicher Berufungen zu unterstreichen und ihre Verbundenheit mit den aus Gescher stammenden Geistlichen und Ordensschwestern deutlich werden zu lassen.

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