Fr., 27.05.2016

Gremien entscheiden sich für Namen der neuen gemeinsamen Pfarrei Knappe Mehrheit für „St. Peter und Paul“

Hochmoor. Vertreter aller gewählten Gremien der Pfarreien Ramsdorf und Velen/Hochmoor kamen jetzt zusammen, um sich auf einen Namensvorschlag für die neue gemeinsame Pfarrei zu einigen. Die Abstimmung ergab eine knappe Mehrheit für den Namen „St. Peter und Paul“. Nur eine Stimme weniger bekam der Vorschlag „Dreifaltigkeit-Pfarrei“. Das geht aus einer Pressemitteilung der Pfarreien hervor.

Von Allgemeine Zeitung

Bis Ostern waren aus der Bevölkerung 28 Eingaben mit insgesamt 19 Namensvorschlägen für die neue Pfarrei gekommen. Im Pfarrheim von Hochmoor trafen sich jetzt 39 Vertreter der Gremien, um aus den vielen Ideen einen Namen auszuwählen, der dem Bischof vorgeschlagen werden soll. Unter Leitung von Matthias Mamot (Abteilung Gemeindeberatung des Bistums Münster) kam es zu einer strukturierten Abstimmung in mehreren Wahlgängen, an deren Ende eine absolute Mehrheit für „St. Peter und Paul“ stand.

Für die Namensvorschläge gab es jeweils Begründungen. Für St. Peter und Paul sprachen laut Mitteilung folgende Argumente:

Der Name stehe für zwei Apostel, die trotz unterschiedlicher Charismen die eine Kirche verkündet hätten. Er passe deshalb zum Motto der Zusammenführung: Eins werden – drei bleiben. Er entspreche dem Patrozinium der Schlosskapelle in Velen seit mindestens 1696. In Ramsdorf sei nach dem Krieg eine zusätzliche Pfarrei mit diesem Namen geplant gewesen (wurde aber nicht realisiert). Paulusstraße und ehemalige Paulusschule gibt es in Ramsdorf. Der missionarische Einsatz dieser beiden Apostel könne als Vorbild für die Arbeit in der neuen Pfarrei dienen, heißt es.

Vor der Namensabstimmung hatten alle Gremien separat abgestimmt, ob die Ramsdorfer oder die Velener Kirche Pfarrkirche der neuen Pfarrei werden soll. Vier von fünf Gremien stimmten mit Mehrheit für St. Walburga, nur ein Gremium für St. Andreas.

Dabei ergab sich insgesamt ein Stimmenanteil von 68 Prozent für St. Walburga als Pfarrkirche. Unbeschadet dieser Entscheidung behalten aber auch die beiden anderen Kirchen weiter ihren Namen und ihre Funktion; auch auf die Zahl der lokalen Gottesdienste habe diese Entscheidung keinen Einfluss, heißt es.

Die Abstimmergebnisse und die formalen Beschlüsse, die für die Zusammenführung erforderlich sind, werden in den nächsten Wochen dem Bischof zugestellt. Zu beachten sei dabei: Die Abstimmergebnisse für Pfarrkirche und Pfarreinamen gelten nur als Vorschläge. Der Bischof kann aus übergeordneten Erwägungen auch andere Festlegungen treffen.

0  Für die Gründung der neuen Pfarrei wird ein Fest geplant. Der Termin ist am 27. November, dem ersten Adventssonntag.

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