Do., 13.04.2017

Werk- und Forscherhütte auf Stelzen / Förderverein Haus Hall finanziert Projekt des Kindergartens Raumschiff bereit zur Landung

Werk- und Forscherhütte auf Stelzen / Förderverein Haus Hall finanziert Projekt des Kindergartens : Raumschiff bereit zur Landung

Der Vorstand des Fördervereins Haus Hall (v.l.): Wolfgang Fuchs, Norbert Schlüter, Gaby Schlüter, Andreas Langer, Hiltrud Schmitz. Foto: az

Gescher. Skylab nennt sich das aktuelle Projekt des Fördervereins Haus Hall. Die Hütte auf Stelzen in Form eines Raumschiffs wird gerade neben der Kita St. Antonius errichtet. Darüber informierte Andreas Langer jetzt die Vereinsmitglieder bei ihrer jüngsten Versammlung.

Von Allgemeine Zeitung

„Es entsteht eine Werk- und Forscherhütte, in der die Kinder experimentieren können“, erklärte der Vorsitzende das Vorhaben. Zu den Eigenmitteln des Kindergar-tens aus Flohmarkterlösen, Spenden und Stiftungsmitteln steuerte der Förderver-ein den größeren Teil bei. „Das ist ein gutes Beispiel für unseren Ansatz“, sagte Langer, „denn wir wollen keine 100-Prozent-Geber sein, sondern Eigeninitiative fördern“. Der eingetragene e. V. arbeite autonom und ehrenamtlich. Er unterstütze kleine und größere Vorhaben von allen Diensten und Einrichtungen von Haus Hall, für die nicht ausreichend öffentliche Mittel zur Verfügung stehen. Neben den Mit-gliedsbeiträgen kann der Förderverein dafür Spendenmittel verwenden – von Einzelpersonen, Firmen und Organisationen. Erst kürzlich hatte das Plattdeutsche Theater Gescher 1000 Euro zur Verfügung gestellt.

Mit einer fröhlichen Collage aus Erinnerungsfotos und Farben wurde Nicole Thei-sen aus dem Vorstand verabschiedet. „Sie haben mehr als 20 Jahre lang mit Ihren guten Ideen und schwungvollen Initiativen den Förderverein vorangebracht“, dankte ihr Langer. Zu ihrem Nachfolger als 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Wolfgang Fuchs. Andreas Langer wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Gaby Schlüter. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Bei einem Rundgang zu den nahe gelegenen Werkstätten und der Förderschule informierten sich die Gäste über jüngst realisierte Projekte. Dazu gehört auch „CABito“: An den großen Touchscreen-Monitoren können sich die Beschäftigten in der Werkstatt barrierefrei über Aktuelles informieren. „Wir schauen vor allem nach vorn“, betonte Langer. Als größeres Fördervorhaben steht jetzt die neue Kita in Coesfeld an. Von der Politik wird eine Entscheidung über den künftigen Standort im Mai erwartet.

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