Fr., 21.04.2017

Wahlbenachrichtigungen werden zugestellt / Briefwahlbüro ab sofort geöffnet Jetzt geht es an die Wahlurne

Wahlbenachrichtigungen werden zugestellt / Briefwahlbüro ab sofort geöffnet : Jetzt geht es an die Wahlurne

Bürgermeister Kerkhoff (l) und Ordnungsamtsleiter Jürgen Tubes überzeugen sich von den Vorbereitungen, die jetzt im Rathaus für die Landtagswahl am 14. Mai getroffen werden. Foto: az

Gescher. Alle Wahlberechtigten erhalten in den nächsten Tagen Post von der Stadtverwaltung: Gut 12 000 Wahlbenachrichtigungskarten befinden sich derzeit in der Zustellung. Dies teilt die Stadtverwaltung jetzt mit.

Von Allgemeine Zeitung

Bürger, die bis Mitte der kommenden Woche keine Karte erhalten haben, können sich bei Karl-Heinz Saalmann vom Wahlamt der Stadt Gescher erkundigen, in welchem Wahllokal sie am Sonntag (14. 5.) ihre Stimmen abgeben können. Wahlberechtigte können grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigungskarte gegen Vorlage des Personalausweises wählen.

Das Briefwahlbüro im Rathaus ist ab sofort geöffnet. Die druckfrischen Stimmzettel seien in den letzten Tagen eingetroffen, heißt es aus dem Rathaus.

Dort können die Wählerinnen und Wähler ihre Kreuze zu folgenden Öffnungszeiten auch direkt vor Ort machen: Montags, dienstag und freitags: 8.30 bis 16.30 Uhr (durchgehend), mittwochs: 8.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags: 8.30 bis 18 Uhr (durchgehend).

Es sei außerdem auch möglich, Briefwahlunterlagen zu beantragen und zu Hause auszufüllen. Für den Antrag kann der Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte genutzt werden.

Ferner bietet sich unter www.gescher.de die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen online anzufordern. Die Unterlagen werden dann postalisch an die Anschrift der Wählerin bzw. des Wählers versendet. Eine telefonische Beantragung der Unterlagen sei nicht möglich, so die Stadt.

Wähler, die direkt im Bürgerbüro ihre Stimme abgeben oder die Unterlagen mit nach Hause nehmen möchten, sollten ihren Personalausweis zur Hand haben. Sofern Unterlagen für eine dritte Person mitgenommen werden sollen, müsse die entsprechende Vollmacht, die ebenfalls auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte abgedruckt ist, von der wahlberechtigten Person ausgefüllt sein, heißt es.

Sofern die Kreuze zu Hause gemacht werden, sei es besonders wichtig, dass die Briefwählenden den Wahlbriefumschlag rechtzeitig an die Stadt zurückschicken oder dort einwerfen oder abgeben. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da am Wahltag um 18 Uhr mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird.

Der Wahlbrief sollte daher bereits einige Tage vor dem Wahltag abgeschickt werden, damit er pünktlich im Rathaus ankommt, rät die Stadt. Innerhalb Deutschlands könne der Wahlbrief portofrei versendet werden.

Besonders weist das Wahlamt der Stadt Gescher auf eine Kampagne des Landeswahlleiters für Erstwählerinnen und -wähler hin: Erst- und Zweitstimme, aktives und passives Wahlrecht, Urnen oder Briefwahl: Wer zum ersten Mal wählt, hat viele Fragen. Antworten liefern die beiden Studierenden Johanna Germies und Gerson Kerinnes in kurzen Videoclips. „Auf Facebook führen sie Erstwähler durch den Informations-Dschungel rund um die Wahlen“, sagte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen. Auf der Facebook-Seite „Die Erstwähler“ können sich Interessierte ab sofort das erste Video ansehen. In den kommenden Wochen gibt es dann immer wieder neue Clips. Darin erklären die beiden Protagonisten alles, was man vor der ersten Wahl wissen sollte.

Über die Facebook-Seite können Leser direkt mit den beiden in Kontakt treten und Fragen stellen. Mit der Kampagne will der Landeswahlleiter Erstwählern helfen. Die Videos ließen sich auch in den Schulunterricht einbauen, heißt es bei der Stadt.

Mehr Informationen unter www.erstwaehler.nrw.de

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