Di., 12.09.2017

Donnerstag Protestaktion gegen Stromleitung „A-Nord“ / Flächen stark belastet / Amprion informiert Landwirte wollen mit Traktoren anrücken

Donnerstag Protestaktion gegen Stromleitung „A-Nord“ / Flächen stark belastet / Amprion informiert: Landwirte wollen mit Traktoren anrücken

„Keine Monstertrasse in Gescher“: So lautet die Botschaft, die Landwirte und mögliche Anlieger der geplanten Trasse am morgigen Donnerstag nach außen transportieren möchten. Foto: Jürgen Schroer

Gescher (js). Am morgigen Donnerstag soll von Gescher ein eindeutiges Signal ausgehen: Die Bevölkerung, insbesondere im Außenbereich, wehrt sich gegen das Projekt A-Nord. Drei von vier Trassenkorridoren, die der Netzbetreiber Amprion für diese Mega-Stromleitung vorschlägt, führen durch Gescheraner Gebiet. „Unsere Flächen sind mehr als genug belastet, da machen wir nicht mit“, redet der LOV-Vorsitzende Antonius Kloster Klartext. Er hofft, dass möglichst viele Bürger um 16 Uhr zum Schulzentrum am Borkener Damm kommen, um zu protestieren.

Von Jürgen Schroer

Anlass ist ein „Bürgerinfomarkt“, zu dem Amprion um 17 Uhr in den Theatersaal einlädt. Hier werden Vertreter des Netzbetreibers das Projekt A-Nord, das vorrangig als Erdkabel geplant wird, vorstellen und Fragen beantworten. Interessierte Bürger sind willkommen.

Landwirte und mögliche Anlieger der Mega-Stromleitung halten den hiesigen Außenbereich schon jetzt für überbelastet und lehnen das Projekt ab. Bei der morgigen Demo wird Manfred Höing auf den Sachstand eingehen. LOV-Chef Kloster hofft, dass viele Landwirte mit Traktoren zum Schulhof kommen. „Sie sollten von hinten anfahren, also über die Rauschenburg“, so sein Appell. Mit Transparenten und Schildern werden die Teilnehmer ihre Position deutlich machen. Auch Landfrauen und Landjugend wollen die Protestkundgebung unterstützen.

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