Do., 21.12.2017

Stadt und Sparkasse zeichnen Rainer Nienhaus aus / Geehrter teilt Preisgeld zwischen SV und Bürgerstiftung Ehrenamtspreis: „Er hat es verdient“

Stadt und Sparkasse zeichnen Rainer Nienhaus aus / Geehrter teilt Preisgeld zwischen SV und Bürgerstiftung: Ehrenamtspreis: „Er hat es verdient“

Den Ehrenamtspreis 2017 der Stadt Gescher erhielt am Mittwochabend Rainer Nienhaus (M.), Vorsitzender des SV Gescher und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung. Als Erste gratulierten dem neuen Preisträger Bürgermeister Thomas Kerkhoff (r.) und Philipp Schulte von der Sparkasse Westmünsterland. Foto: Helene Wentker

Gescher/Hochmoor. „Wir können sagen: Er hat es verdient.“ In diesem einen Satz fasste Bürgermeister Thomas Kerkhoff am Mittwochabend nicht nur seine Laudatio auf den Preisträger des Ehrenamtspreises 2017 der Stadt Gescher zusammen. Dieser eine Satz spiegelt treffend auch ein Engagement, das außergewöhnlich ist und das vor fast fünfzig Jahren begonnen hat.

Von Helene Wentker

Ein halbes Jahrhundert scheint für Rainer Nienhaus ein guter Zeitpunkt zu sein, um die Verantwortung als SV-Vorsitzender in jüngere Hände zu geben. So kündigte der Ehrenamtspreisträger 2017 am Mittwoch seinen Rücktritt von diesem Amt für April 2018 an, wenn die nächste Mitgliederversammlung einberufen wird.

Und weil es sinnvoll und schön sei, aktive Ehrenamtler auszuzeichnen, verleihe man Rainer Nienhaus gerade in diesem Jahr den Ehrenamtspreis, unterstrich Bürgermeister Kerkhoff in der Hochmooraner Gaststätte Wübbeling, wo die Ehrung eingebettet in das Jahresabschlussessen des Gescheraner Rates stattfand.

Auch Philipp Schulte, Teamleiter der Gescheraner Geschäftsstelle der Sparkasse Westmünsterland, gratulierte dem neuen Preisträger, denn: „Vor dem Hintergrund der bundesweiten Ehrenamtsinitiative ,Deutscher Bürgerpreis’ hat die Sparkasse allen Städten und Gemeinden in ihrem Geschäftsgebiet angeboten, deren Ehrenamtsauszeichnungen mit jährlich 1000 Euro zu unterstützen.“

Dieses Geld wird der Preisträger 2017 zwischen dem SV und der Bürgerstiftung aufteilen: „Beide können diese finanzielle Unterstützung gut brauchen“, begründete Nienhaus. Stellvertretend für diese beiden Organisationen, für die er ehrenamtlich tätig sei, nehme er den Preis entgegen.

Doch auch den Ratsvertretern redete der Ehrenamtler Nienhaus bei dieser Gelegenheit ins Gewissen. Von ihnen erhoffe er, dass sie künftig „die Arbeit der Ehrenamtlichen in allen Bereichen nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen und mithelfen, dass ehrenamtliche Arbeit nicht durch immer neue bürokratische Hindernisse erschwert wird und dadurch mancher Ehrenamtler entmutigt wird und aussteigt.“

Wie das verhindert werden könnte, schrieb Rainer Nienhaus den Politikern ins Stammbuch: „Kommunizieren Sie vor wichtigen Entscheidungen mit den Betroffenen und verfallen Sie nicht in parteipolitisches Geplänkel.“

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