Di., 26.12.2017

Nikolaus und seine Helfer leisten beim Abschlussabend des traditionellen Adventskalenders ganze Arbeit Vor Aufregung kaum zu halten

Nikolaus und seine Helfer leisten beim Abschlussabend des traditionellen Adventskalenders ganze Arbeit: Vor Aufregung kaum zu halten

Ein großer Gewinner ist Max Hövelbrinks. Er kann sich vor Freude kaum halten als sein Wunsch (ein Feuerwehrauto) vom Weihnachtsmarkt (Wunschzettelwald) erfüllt wird. Fotos: Nitsche Foto: az

Gescher. “Tatü-Tata! Tatü-Tata!“, ruft ein vor freudiger Aufregung, am ganzen Körper zitternder Max Hövelbrinks beim Adventskalender am Hörnemann-Haus. Moderator Christian Nolte hat mit einem Augenzwinkern nach seinem Wunschzettelwald-Wunsch vom Weihnachtsmarkt gefragt und mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet. Kaum zu halten ist der junge Mann dann, als es aus den Händen des Gescheraner „Feuerwehrchefs“ das heiß ersehnte Feuerwehrauto und eine Einladung in die Feuerwache gibt.

Von André Nitsche

Wie Max konnten sich weitere Kinder über Wunscherfüllungen freuen, denn auch in diesem Jahr haben Nikolaus und seine Helfer ganze Arbeit geleistet. Beim Abschlussabend des traditionellen Adventskalenders war darum der Dank an die Adresse aller Ehrenamtlichen groß. Besonderes Lob ging an die Adresse von Birgit Meyer und Elke Würz für die hervorragende Organisation. Dank vieler fleißiger Hände waren an den Abenden alle gut versorgt und auch das letzte Fenster des Kalenders erstrahlt im besonderen Glanz.

Und auch in diesem Jahr am Tag vor Heiligabend sollte die Verlosung und das gemütliche Zusammensein auf dem Museumshof ein Highlight vor Weihnachten werden. Passendes Wetter lockte zahlreiche Besucher aus nah und fern und sorgte für dichtes Gedränge und viel Trubel an den Getränke-Buden und den großen Grillstand. „Haben wir 9-4-3?“, fragt ein kleiner Besucher auf den Armen seines Vaters - und erntet in diesem Fall ein Kopfschütteln während Mama die Lose durchblättert.

Bei der großen Verlosung hatten alle Abendsponsoren nocheinmal hochwertige Preise zur Verfügung gestellt um am Tag vor Heiligabend bereits knapp dreißig Mal eine vorweihnachtliche Bescherung zu ermöglichen. Ortsansässiger Einzelhandel, Banken und Autohäuser ließen sich dabei wiedereinmal nicht lumpen und verursachten dadurch, zur Freude der Veranstalter, einen echten Run auf die Lose. „Ertasten kann ich es noch nicht - ich bin gespannt.“, auch Nolte packte die Neugier wenn manch Sponsorenpreis gut verpackt auf den neuen Besitzer wartete. Losfee Rabea zeigte dabei schon zu Beginn des Abends viel Fingerspitzengefühl und brachte den wie immer charmant und humorvoll auftretenden Moderator zum staunen: „Wie sie es macht weiß ich nicht - Augen sind zu und trotzdem passt erneut die Losfarbe zum Sponsor!“ Ob Tablet, Gutschein, Parfum, Autozubehör, Getränke oder die ein oder andere Schleckerei für große und kleine Weihnachtsliebhaber, manch einer ging nach dem Abend voll bepackt und glücklich über sein Losglück nach Hause. Das ein oder andere Last-Minute-Geschenk dürfte sich dadurch schon vor den Feiertagen erledigt haben. Für die meisten Besucher gehört der Adventskalender bereits zu einer festen Tradition und gar Nachbarschaften wie der „Esterner Grenzweg“ nutzen die Gelegenheit um sich zum Jahresende bei Glühwein und Kaltgetränken noch einmal zu treffen. Aussagen wie: „Wir hoffen der Adventskalender bleibt“, „hoffentlich gibt es auch nächstes Jahr wieder einen“, „so voll war es lange nicht mehr“ oder „richtig schön“ zeugen von der Beliebtheit der Aktion. Bleibt zu hoffen, dass auch in den kommenden Jahren viele Unterstützer für Organisation, Ehrenamt oder Sponsoring zu finden sind.

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