Do., 08.02.2018

Wilde Weiber stürmen das Rathaus / Antrag der Nachbarschaft Achtern Wall genießt „höchste Priorität“ Schirm und Buchstaben für den Bürgermeister

Wilde Weiber stürmen das Rathaus / Antrag der Nachbarschaft Achtern Wall genießt „höchste Priorität“: Schirm und Buchstaben für den Bürgermeister

Bunt kostümierte Närrinnen stürmten gestern pünktlich um 11.11 Uhr das Rathaus und machten das Kürzen der Bürgermeister-Krawatte mit Geschenken wieder wett. Foto: Kortbus

Gescher. Mit „Gescher Helau“ und „Altweiber Helau“ stürmten gestern um 11.11 Uhr jecke Karnevalistinnen das Rathaus. Die bunt kostümierten Närrinnen aus den Reihen von Altweiber-Komitee und den Nachbarschaften Achtern Wall und Harwick Süd hatten es natürlich auf des Bürgermeisters Krawatte abgesehen, konnten im Gegenzug aber auch einen Regenschirm anbieten. „Für stürmische Zeiten“, meinte Patricia Honrath. Außerdem übergaben die Damen einen Haufen Buchstaben, damit dem Bürgermeister beim nächsten Tennengericht der Stadtkarnevalisten nicht wieder die Worte fehlen...

Von Allgemeine Zeitung

Arbeit für den Verwaltungschef gab es auch, hatten die Nachbarinnen Achtern Wall doch einen schriftlichen Antrag mitgebracht. „Der Zustand der Straßen und Wege, die zu unseren Häusern und Ehemännern führen, sind in einem so katastrophalen Zustand, dass wir nicht unversehrt zu Hause ankommen können“, monierte Beate Heimann. Gemeint waren das Pättken an der Siepe und die Carolusstraße. Der Bürgermeister möge schnellstens für Besserung sorgen. Natürlich erhielt dieses Papier einen Eingangsstempel und „Priorität Stufe eins“. Uphues-Vertreter Walter Alfert schenkte den Damen kräftig ein, bevor sie ihren Rundgang durch die Stadt und später mit der Feier im Saal Grimmelt fortsetzten.

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