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Mo., 09.07.2018

Gescher „Mit dem Dreier in die Freiheit“

Gescher: „Mit dem Dreier in die Freiheit“

Die Abiturientinnen und Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums vor der Stadthalle in Stadtlohn. Fotos: Elvira Meisel-Kemper Foto: az

Gescher/Stadtlohn. Allen Grund zum Jubeln und zum Feiern hatten am Samstag 127 Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Mit der Überreichung des Reifezeugnisses hielten sie den Beleg in der Hand für den erfolgreichen Besuch des Gymnasiums als Tor für ihre weitere berufliche Zukunft. Vier Abiturienten erlangten die Fachhochschulreife, 123 das Vollabitur. 40 Abiturienten bestanden das Abitur mit einer Eins vor dem Komma. Schwungvoll geleitete die GSG-Band die Abiturienten gemäß ihres Mottos „Mit dem Dreier in die Freiheit“ durch die Feierstunde in der vollbesetzten Stadthalle in Stadtlohn.

Von Elvira Meisel-Kemper

Jochen Wilsmann, kommissarischer Schulleiter, nahm das Motto zum Anlass, über die Zahl Drei und den Begriff der Freiheit zu philosophieren. „Drei Stufenleiter, drei Schulleiter haben sie erlebt. Eure Freiheit interessiert mich auch. Ab morgen seid ihr frei“, so Wilsmann. Allerdings würde die Freiheit auch eingeschränkt, denn jeder müsse seinen Lebensweg finden. „Mehr Freiheit bedeutet auch mehr Verantwortung. Freiheit und Verantwortung können eine Bürde sein und eine Chance. Das Despotische hat weltweit Konjunktur aus Furcht vor der Freiheit und vor der Verantwortung“, warnte Wilsmann im Nachsatz.

Bürgermeister Helmut Könning sah den Begriff des Dreiers eher sportlich. Nicht nur ein Schulleiter namens Dreier habe die Abiturienten begleitet. Sie könnten auch jetzt einen Sprung vom Dreier im wieder geöffneten Freibad wagen. „Sie haben Bildung erworben, nicht nur durch schulisches Lernen, sondern auch durch den Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Lebenslanges Lernen ist gerade heute wichtig und wird sie immer begleiten. Engagieren sie sich auch ehrenamtlich. Sie werden dann Freude, Dankbarkeit und Freundschaften erleben“, so Bürgermeister Könning.

Ludger Hillmann als Elternvertreter erinnerte die Abiturienten daran, dass sie ihre Wurzeln nicht vergessen sollten. „Je tiefer und fester die Wurzeln sind, umso höher und weiter werdet ihr fliegen“, so Hillmann. Die Stufenkoordinatoren Dr. Christa Wördemann-Czyperek, Caroline Bröckerhoff und Thomas Oelerich ließen genau wie die Schülersprecherinnen Maja Neumeister und Frauke Rotte noch einmal ihre Schullaufbahn mit vielen Erlebnissen, Klassenfahrten, Projekttagen und Anekdoten Revue passieren.

Nach der Übergabe der Zeugnisse durch Wilsmann wurden die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Leonie Olbers und Marie Landwehr erlangten den Notendurchschnitt von 1,0 als Jahrgangsbeste. Robin Steggemann wechselte nach der Realschule auf das Gymnasium und erlangte unter den Schulwechslern das beste Abitur. Der beste Physikabiturient war Uwe Schmitz, der beste Abiturient in Mathematik Marvin Hornig. Auch dafür gab es viel Applaus. Schlusspunkt war der abendliche Abiball.

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