Gescher
Diese Saison wird herausfordernd

Gescher. Nach den sportlichen Erfolgen in der Saison 2017/18 stehen die Schachfreunde aus Gescher nach ihren Aufstiegen in die Verbandsliga Münsterland (1. Mannschaft) sowie die Bezirksoberliga Borken (2. Senioren) vor einer sportlich herausfordernden Saison.

Sonntag, 12.08.2018, 07:44 Uhr

Gescher: Diese Saison wird herausfordernd
Neuzugang Christian Scho Foto: az

Für beide Mannschaften gilt es die Klasse zu halten. Mannschaftsführer Christoph Eißing (SK 1) sowie Richard Eißing (SK 2) stoßen unisono in gleiche Horn: „Unsere Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Damit wollen wir die auf dem Papier geringere Leistungsstärke gegenüber der starken Ligakonkurrenz kompensieren und am Ende die Klasse bestätigen.“

Gesunder Optimismus wie auch ein Höchstmaß an Konzentration und Motivation seien sicher vonnöten, um am Ende den Klassenverbleib in der Saison 2018/19 zu schaffen, schreibt der Verein in einer Mitteilung. In der Verbandsliga liege die durchschnittliche Leistungskennzahl des SK81 mit 1796 DWZ-Punkten deutlich unter den Kennzahlen aller anderen Teams (durchschnittliche DWZ: 1896-1821). Lediglich Mitaufsteiger Raesfeld II weise ein ähnliches Leistungsniveau auf wie der SK81.

Dabei verstärkt mit Christian Scho in der neuen Saison ein erfahrener und spielstarker Spieler die erste Mannschaft des SK 81. Die anderen Teams haben jedoch ausnahmslos drei bis vier Spieler dieses Niveaus in ihren Reihen und sind auch an den unteren Brettern gleichmäßig gut besetzt, weiß der SK 81.

Im Hinblick auf den Klassenerhalt hilfreich könnte die für 2019 angekündigte Verbandsreform sein. Zur Saison 2019/20 wird dann eine weitere Klasse zwischen NRW-Oberliga und Regionalliga eingezogen, so dass es in dieser Saison nur einen Absteiger aus der Verbandsliga geben wird. Zum Saisonstart am 1. September trifft die erste Mannschaft auf das starke Team vom TV Borken 1.

Ähnlich ist die Ausgangssituation für die zweite Mannschaft, die vor drei Jahren bereits als Aufsteiger in der Bezirksoberliga spielte und das dortige Leistungsniveau kennenlernte. Am Ende ging es wieder eine Klasse runter.

Die neue Saison gehen die Schachfreunde jedoch unverzagt an. Dieses Mal wollen die Gescheraner Kopfsportler die sportliche Herausforderung erfolgreich meistern.

Der Umstand, dass der Leistungsschnitt der gegnerischen Teams in der Bezirksoberliga zwischen DWZ 1750 und 1525, der eigene nochmals 50 DWZ-Punkte darunter liege, zeuge von der schwierigen sportlichen Ausgangslage, der die Gescheraner Denksportler Motivation und Mannschaftsgeist entgegenstellen wollen, heißt es.

Zum Auftakt treten die Gescheraner am 8. September bei der Reserve vom TV Borken an.

In der Bezirksklasse strebt die junge dritte Mannschaft um Mannschaftsführer Moritz Strotmann nach Spielpraxis und möglichst einem einstelligen Tabellenplatz. Hier beginnt die Saison am 15. September mit Heimrecht gegen die dritte Mannschaft vom TV Borken.

| www.sk81gescher.de

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