Mo., 02.05.2016

Tanz in den Mai: 19-Jährige sexuell belästigt Polizei sucht Po-Grapscher

Tanz in den Mai: 19-Jährige sexuell belästigt : Polizei sucht Po-Grapscher

Die Polizei sucht nach einem 20 bis 25 Jahr alten Mann mit kantigem Gesicht und kurzen blonden Haaren. Foto: dpa

Warendorf - 

Ein noch unbekannter Mann, vermutlich russischer Herkunft, soll einer 19-jährigen Frau aus Telgte am Samstagabend zwischen 23 und 23.30 Uhr auf der Tanzfläche auf dem Warendorfer Marktplatz mehrmals an den Po gefasst haben. Obwohl die Frau dem Mann zu verstehen gab, dies zu unterlassen, soll der Mann unbeirrt weiter die 19-Jährige begrapscht haben, teilt die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Von Joachim Edler

Beim Tanz in den Mai auf dem Warendorfer Marktplatz soll es zu einer sexuellen Nötigung gekommen sein. Ein noch unbekannter Mann, vermutlich russischer Herkunft, soll einer 19-jährigen Frau aus Telgte am Samstagabend zwischen 23 und 23.30 Uhr auf der Tanzfläche mehrmals an den Po gefasst haben. Obwohl die Frau dem Mann zu verstehen gab, dies zu unterlassen, soll der Mann unbeirrt weiter die 19-Jährige begrapscht haben, heißt es auf Anfrage unserer Zeitung.

Zudem soll der Mann die 19-Jährige als „deutsche Schlampe“ bezeichnet haben. Die Frau erstattete Anzeige. Das bestätigte Susanne Dirkorte, Pressesprecherin der Polizei.

Bei dem „Po-Grapscher“ soll es sich um einen Russen handeln. Er wird wie folgt beschrieben: zwischen 20 und 25 Jahr alt, kantiges Gesicht, kurze blonde Haare. Der Mann trug eine blaue Adidas-Jacke und hatte einen starken russischen Akzent. Die Polizei bittet jetzt die Besucher der Tanzveranstaltung auf dem Warendorfer Marktplatz um Mithilfe. Zeugen soll die 19-Jährige bislang nicht angegeben haben.

Die Menschen in Warendorf haben weitgehend friedlich in den ersten Mai gefeiert. Der Emssee in Warendorf war am 1. Mai Treffpunkt vieler Jugendlicher und Radfahrer. In Einzelfällen musste sich die Polizei um hilflose Betrunkene kümmern. Die Einsatzlage habe sich aber nicht besonders von der in den Vorjahren unterschieden, meldet die Polizei. Insgesamt mussten die Beamten 27 Mal im Kreis Warendorf ausrücken. Rund um den 1. Mai gab es mehrere Einsätze wegen Streits, Randale, Körperverletzungen, Ruhestörungen und Sachbeschädigungen. Insgesamt elf Strafanzeigen wurden geschrieben und vier Männer in Gewahrsam genommen, hieß es. Schwerpunkte-Orte bei der Randale waren Ahlen und Warendorf.  

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