Mo., 09.05.2016

Frühlingsfest der Kaufmannschaft Mit Engagement und Petri Hilfe

Die unterschiedlichsten Spezialitäten wurden beim Frühlingsfest angeboten. Auch Senf in verschiedenen Geschmacksrichtungen gehörte zum Sortiment der Händler.

Die unterschiedlichsten Spezialitäten wurden beim Frühlingsfest angeboten. Auch Senf in verschiedenen Geschmacksrichtungen gehörte zum Sortiment der Händler. Foto: Dieter Klein

Nottuln - 

Herrlichstes Wetter prägte das Frühlingsfest der Kaufmannschaft Nottuln im Ortskern. Für die Veranstalter war das schon fast zu schön, um wahr zu sein.

Von Dieter Klein

Frühlingsfest im Frühsommer! Wie anders ließe sich diese Veranstaltung der Nottulner Kaufmannschaft beschreiben, die an zwei Tagen den historischen Ortskern und seine Besucher verzauberte. „Das ist fast schon zu schön, um wahr zu sein“, blickte Jürgen Wulfers, stellvertretender Vorsitzender der Kaufmannschaft, in den türkisblauen Himmel. Gemeinsam mit Sascha Hanning, Martina De Francesco, Malte Bergmann und Klaudia Meyer hatte Wulfers das Frühlingsfest wieder maßgeblich mit organisiert.

Das Angebot war vielseitig und anspruchsvoll. Luxus-Oldtimer zum Beispiel hatte der Nottulner Heinz-Jürgen Paternoga am Straßenrand aufgereiht und freute sich über jeden Interessierten. Doch ehe diese zu ihm kamen, blieben viele am Samstag schon beim Freundeskreis „Oldtimer Baumberge“ stehen und bestaunten dort das gute Dutzend Fahrzeuge vom Käfer-Cabrio bis zum BMW 1602.

Am Sonntag übernahm der „Oldtimer Club Darup“ mit historischen Treckern, Autos und Zweirädern. Und wer sich über aktuelle Modelle informieren wollte, konnte sich die anschauen, die das Autohaus Gehrmann rechts und links der Bühne eingeparkt hatte.

Doch es gab natürlich nicht nur Autos zu sehen. Neben den Ständen mit Bedachungen, Parfüm, Sicherheitsfenstern, Gartendeko, Rasenmähern, Markisen und Sandsteingestaltung fanden vor allem auch die Gärtner und Blumenhäuser ihre interessierten Besucher. Da ging schon früh so mancher Rosenstock, so manche Tomatenpflanze an neue Besitzer über.

„Wir sind zum dritten Mal dabei und werden auch beim nächsten Mal wiederkommen“, zeigte sich Werner Kötter vom gleichnamigen Appelhülsener Blumenhaus zufrieden mit Andrang und Nachfrage. „Am Sonntag hatten wir doppelte Arbeit, weil das Frühlingsfest diesmal mit Muttertag zusammengefallen ist. Aber wenn es gut läuft, dann macht man das gerne.“

Die Kinder interessierten sich derweil für ganz andere Attraktionen. Sie fanden nicht nur im Kinderland, das vom Panama-Aktions-Team aus Appelhülsen betreut wurde, Beschäftigung, sondern stauten sich auch bei den kuscheligen Schecken, die der Kaninchenzuchtverein W12 zum Spielen mitgebracht hatte. Günstig gelegen zwischen dem Kuchenstand der Marien-Kita und dem Kinderflohmarkt, auf dem sich Mädchen und Jungen für ihre nicht mehr genutzten Spielsachen und Bücher ein paar Cent oder Euro verdienen konnten.

Auch beim Musikangebot gab es keinen Grund zur Langeweile. Am Samstag dank der urigen Bochumer Band „Opa kommt“, am Sonntag dann beim groovigen Sound von Matt Walsh und Martin Spoerel, Mitgliedern der „Blues in Nottuln“-Sessionband.

Auch ohne Maibaum, dafür aber dank der Hilfe von Petrus und des Engagements der Aktiven der Nottulner Kaufmannschaft wurde das Frühlingsfest zu einer gelungenen Veranstaltung. Und so fand Otto Schneider, mit Familie aus dem Ruhrgebiet angereist, anerkennend: „Wir kennen Nottuln von unseren jährlichen Treckingtouren ins Münsterland. Aber so schön grün war der Ort noch nie.“

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