Mo., 09.05.2016

Unfall in Nordick Junge Familie ins Krankenhaus

In Nordick kümmerten die Kameraden sich nach dem schweren Unfall um auslaufende Betriebsstoffe

In Nordick kümmerten die Kameraden sich nach dem schweren Unfall um auslaufende Betriebsstoffe Foto: Feuerwehr

Ascheberg/Herbern - 

Eine junge Familie mit einem zweijährigen Kind wurde am Sonntag nach einem Unfall in Nordick ins Krankenhaus eingeliefert.

Während viele am vergangenen Sonntag einen sonnigen Muttertag genossen, rückten Einsatzkräfte der Löschzüge Ascheberg und Herbern zu insgesamt vier Einsätzen aus.

Der Löschzug Ascheberg wurde zwei Mal zu umgestürzten Bäumen gerufen. „Wir waren um 11 und um 15 Uhr am Haselburger Damm“, berichtet Löschzugführer Reinhard Poppe. Warum die beiden Bäume umgefallen waren, erschloss sich den Kameraden kaum: „Es gab keinen Sturm. Das hat uns schon gewundert“, informiert Poppe.

Bei Auffahrunfall verletzt

Fast zeitgleich rückte der Löschzug Herbern zu einem Verkehrsunfall in der Bauernschaft Nordick aus, dort galt es auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. Ein 54-jähriger Mann aus Polen, so die Polizei, sei mit seinem Auto auf der Hammer Straße in Richtung Drensteinfurt unterwegs gewesen. An der Einmündung zur Nordicker Straße habe er das verkehrsbedingte Anhalten eines vorausfahrenden Autos eines 25-jährigen Mannes aus Hamm zu spät bemerkt und sei aufgefahren. Der Hammer, seine 27-jährige Frau und sein zweijähriger Sohn wurden durch den Aufprall verletzt. Alle drei wurden mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird mit 6000 Euro angegeben.

Bereits kurze Zeit nach Rückkehr von diesem Einsatz rückten die Herberner Einsatzkräfte zu einem Brand im Wohngebiet Hombrede aus. Dort war eine Baumhecke sowie die angrenzende Gartenhütte in Brand geraten. „Bei den Witterungsbedingungen, Sonne und relativ starker Wind, ist der Brand einer Lebensbaumhecke in einem eng bebauten Wohngebiet nicht zu unterschätzen“, erklärt der stellvertretende Wehrführer Daniel Heitbaum. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten mehrere Nachbarn bereits ihre Gartenschläuche startklar gemacht und den Brand eingedämmt, so konnte eine Ausbreitung auf angrenzende Bereiche verhindert werden. Die Nachbarn haben wirklich schnell reagiert, lobt Heitbaum“.

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3992414?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947630%2F