Di., 10.05.2016

Bilanz für Rettungsdienst und Notarzt Mehr als drei Einsätze am Tag

Rettungsdienst und Notarzt waren neben Feuerwehr und Polizei im Einsatz: Bei diesem Unfall verunglückte ein Motorradfahrer auf der Landesstraße 586 schwer.

Rettungsdienst und Notarzt waren neben Feuerwehr und Polizei im Einsatz: Bei diesem Unfall verunglückte ein Motorradfahrer auf der Landesstraße 586 schwer. Foto: Christiane Husmann

Sendenhorst/Albersloh - 

1211 Mal waren Rettungsdienst und Notarzt im vergangenen Jahr in Sendenhorst im Einsatz. Das ist ein Schnitt von 3,3 Fahrten am Tag.

Von Josef Thesing

Viele Sendenhorster hören das Geräusch mehrmals täglich: Rettungsdienst und Notarzt sind irgendwo in der Stadt im Einsatz. „Mehrmals täglich“ bedeutete 2015 im Durchschnitt aller Tage 3,3 Mal. 1211 Mal waren Rettungsdienst und Notarzt in Sendenhorst im Einsatz. Enthalten sind darin zum Teil auch Krankentransporte im Rettungswagen. Diese Zahlen hat gestern der Kreis Warendorf für die „Notfallrettung“ vorgelegt.

902 dieser Einsätze hat der Rettungsdienst mit dem Sendenhorster Rettungswagen durchgeführt. Doch weil der nicht gleichzeitig an mehreren Orten sein kann und zudem auch Einsätze in Nachbarorte fahren musste, waren auch andere Rettungswagen in der Stadt im Einsatz – teilweise auch zur Unterstützung, wenn es etwa bei Unfällen mehrere Verletze gab. Das galt 152 Mal für den Rettungswagen aus der Nachbarstadt Drensteinfurt und 64 Mal für die Ahlener Fahrzeuge. Zahlenmäßig folgen die Einsatzfahrzeuge aus Telgte, Warendorf und Everswinkel.

Nicht bei allen Einsätzen war der Notarzteinsatzwagen aus Sendenhorst dabei. Das Team kommt laut Bericht des Kreises auf 1075 Einsätze, von denen 520 im Stadtgebiet, 338 in Drensteinfurt und 64 in Warendorf durchgeführt wurden. Insgesamt gab es in der Stadt Sendenhorst vor allem mit Unterstützung aus Ahlen 609 Einsätze für die Notarztfahrzeuge.

Der Rettungshubschrauber war im vergangenen Jahr vier Mal im Einsatz. Zwei Mal kam er aus Lünen, ein Mal aus Dortmund und ein Mal aus Osnabrück.

Die First Responder des Löschzuges Albersloh waren 58 Mal unterwegs.

Eine wichtiges Kriterium beim Rettungsdienst ist die Einhaltung der sogenannten „Hilfsfrist“. Als Maßstab gilt die Zeit von zwölf Minuten. In Sendenhorst wurde die Frist zu knapp 90 Prozent eingehalten. Im Schnitt war der Rettungsdienst in 7,10 Minuten zur Stelle.

Google-Anzeigen
Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3994188?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947630%2F