Mi., 11.05.2016

Unfall und B-54-Sperrung Eine Umleitung kommt selten allein

Fast geschafft: Diese Autofahrer auf der Altenberger Straße hatten den Großteil des Stop-and-Go schon hinter sich. Um das Stück der B54 von Nordwalde bis Borghorst zu umfahren benötigten einige Autofahrer über eine halbe Stunde.

Fast geschafft: Diese Autofahrer auf der Altenberger Straße hatten den Großteil des Stop-and-Go schon hinter sich. Um das Stück der B54 von Nordwalde bis Borghorst zu umfahren benötigten einige Autofahrer über eine halbe Stunde. Foto: Pjer Biederstädt

Nordwalde - 

Durch die Teilsperrung der B 54 zwischen den Abfahrten Nordwalde und Steinfurt-Borghorst bildeten sich am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße und auf der Umleitungsstrecke über die Altenberger Straße kilometerlange Staus. Dann passierte auch noch ein Unfall.

Von Pjer Biederstädt

In den Gesichtern der Autofahrer reichte die Mimik-Bandbreite von Genervtheit bis Resignation. Für die, die nicht in Altenberge schon die B 54 verlassen und den Bereich weiträumig umfahren hatten, ging es langsam und immer nur einige Meter voran. Schuld war die Kombination aus einer Baumaßnahme auf der Bundesstraße und einem Unfall auf der Umleitungsstrecke.

„Der Straßenbelag vor den beiden Blitzanlagen musste erneuert werden. Am Dienstag war ein Teilstück in Fahrtrichtung Münster, am Mittwoch in Richtung Gronau gesperrt“, erklärte Thomas Straub von Straßen.NRW. Denn um korrekte Blitzergebnisse zu bekommen, muss der Asphalt davor eben sein. Nur so würden die Richtlinien eingehalten. Wegen der Sperrung schlängelte sich der Verkehr von der Abfahrt Nordwalde auf die Altenberger Straße.

Unfall am Mittwochmorgen

Doch kurz nach der Kreuzung ereignete sich um kurz vor 9 Uhr ein Unfall. „Zwei Personen wurden leicht verletzt durch den Unfall, der dann einen mächtigen Rückstau von etwa sechs Kilometern nach sich zog“, erläuterte Polizei-Pressesprecher Reiner Schöttler.

Daraufhin leitete die Polizei Verkehrslenkungsmaßnahmen ein. Die Fahrzeuge auf der B54 wurden bereits in Altenberge abgeleitet, darüber hinaus regelten Beamte an neuralgischen Stellen, wie zum Beispiel an der Kreuzung Max-Planck-Straße/Westfalenring, zeitweise den Verkehr, wodurch der Stau stark eingedämmt werden konnte.

Freie Fahrt am Donnerstag

Die Bauarbeiten auf der B54, die um 7 Uhr begonnen hatten, sollten bis frühen Nachmittag abgeschlossen sein. „Aber der Asphalt braucht eine Abkühlungszeit von sechs Stunden. Wir hoffen, dass die B 54 ab dem frühen Abend wieder durchgängig befahrbar ist“, sagte Thomas Straub auf WN-Anfrage.

Ab Donnerstag soll der Verkehr auf der Bundesstraße vorerst wieder normal laufen. Aber schon im nächsten Monat sind weitere Asphaltierungsarbeiten geplant. An welcher Stelle, zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer es zu Behinderungen kommen wird, stehe derzeit noch nicht fest, so Thomas Straub.

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