Sa., 21.05.2016

Ehefrau getötet Tatverdächtiger verstarb an schweren Verletzungen

(Symbolbild) 

(Symbolbild)  Foto: dpa

Metelen - 

Knapp eine Woche nach einer Bluttat in Metelen im Kreis Steinfurt ist auch der mutmaßliche Täter gestorben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft erlag der 75-Jährige am Freitagabend seinen schweren Kopfverletzungen. 

Von wn / lnw

Der 75-jährige Metelener, der in dringendem Tatverdacht stand, in der Nacht zum Pfingstmontag seine Frau erschossen zu haben, ist tot. Er erlag am Freitagabend den Verletzungen, die er sich offenbar selbst durch einen Kopfschuss nach der Tat zugefügt hatte. Der Tatverdächtige war bis zu seinem Tod nicht vernehmungsfähig, so berichtete der Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster, Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Wie berichtet, hatte ein Angehöriger die 69-Jährige am Pfingstsonntag kurz vor Mitternacht mit einer Schussverletzung im Kopf tot im Haus des Ehepaares gefunden. Auf den 75-Jährigen stießen die Ermittler im Zuge einer Suchaktion, bei der auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt wurde, in der Nähe des Grundstücks. Er habe offenbar versucht, sich anschließend durch einen Schuss in den Kopf selbst zu töten, so Botzenhardt.

Das Polizeipräsidium Münster hatte eine Mordkommission unter der Leitung von Herbert Mengelkamp eingerichtet. „Das Ermittlungsverfahren wird nun aber voraussichtlich eingestellt werden" sagte Botzenhardt auf Anfrage unserer Zeitung.

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