Do., 19.05.2016

25. Bluesfestival Sensationeller Andrang

Das Publikum feierte – hier beim Auftritt von Ruthie Foster, den sich Richard Hölscher (vorn, klatschend) ebenfalls aus dem Bühnengraben ansah.

Das Publikum feierte – hier beim Auftritt von Ruthie Foster, den sich Richard Hölscher (vorn, klatschend) ebenfalls aus dem Bühnengraben ansah. Foto: Anne Alichmann

Schöppingen - 

Richard Hölscher ist ziemlich geschafft – aber glücklich: Der Vertreter des Kulturrings ist mit der dreitägigen Jubiläumsausgabe des Bluesfestivals bestens zufrieden. „Der Besucherandrang war sensationell“, sagte er am Dienstag auf WN-Nachfrage.

Von Anne Alichmann

Richard Hölscher ist ziemlich geschafft – aber glücklich: Der Vertreter des Kulturrings ist mit der dreitägigen Jubiläumsausgabe des Bluesfestivals bestens zufrieden. „Der Besucherandrang war sensationell“, sagte er am Dienstag auf WN-Nachfrage. Zwar stünden noch keine genauen Zahlen fest, der Kulturring gehe aber davon aus, dass es das bestbesuchte Wochenende in der Geschichte der Veranstaltung war.

Und das bei dem Wetter. Mehrmals ergossen sich am Samstag und Sonntag Schauer über dem Freigelände am Vechtebad, die Temperaturen sanken am späten Abend auf fünf, sechs Grad. „Dass da alle durchgehalten haben, ist schon toll“, sagte Hölscher. Beim Feuerwerk, das Samstagnacht als Überraschung nach dem letzten Act gezündet wurde, seien geschätzt über 1000 Leute da gewesen. Überhaupt: „Das Publikum war mal wieder einmalig“, so Hölscher. Keine Künstler, auch nicht die Opener, hätten vor leeren Rängen spielen müssen – im Gegenteil. Auch bei der Eröffnung des Festivals am Freitagabend mit zwei Bands sei es auf dem Festivalgelände schon voll gewesen. „Mit so vielen Besuchern hatten wir an dem Abend noch gar nicht gerechnet.“

Auch die Musiker seien allesamt sehr zufrieden gewesen, berichtete Richard Hölscher weiter. Er habe durchweg positive Rückmeldungen bekommen – und der ein oder andere habe auch schon angekündigt, gerne wieder nach Schöppingen zu kommen.

Dass alles so glatt lief, ist einem großen Team an freiwilligen Helfern zu verdanken. „Ohne die würde es gar nicht funktionieren“, sagte Richard Hölscher. So seien neben den Ehrenamtlichen von Kulturring und Motorradclub zum Beispiel der Angelverein, die Pfadfinder und die Malteser mit im Boot gewesen. Auch der Bauhof helfe mit – überhaupt bekomme man für die Veranstaltung viel Unterstützung vonseiten der Gemeindeverwaltung, sagte Richard Hölscher. Schon traditionell ging es sehr friedlich zu. Die Polizei registrierte an allen Tagen keinen einzigen Einsatz.

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