Do., 19.05.2016

Münsterland e.V. Wählergemeinschaften sind sauer

Münsterland - 

Bei der letzten Kommunalwahl erhielten die Freien und Unabhängigen Wählergemeinschaften im Münsterland so viele Stimmen wie die FDP. Anders als die Liberalen haben sie aber keinen Platz im Aufsichtsrat des Münsterland e.V. – und das trotz anderslautender Zusage.

Von Achim Giersberg

31 748 Stimmen erhielten die Freien und Unabhängigen Wählergemeinschaften in den vier Münsterlandkreisen und der Stadt Münster bei der Kommunalwahl 2014 – deutlich mehr als die Linken und ungefähr gleich viele wie die FDP. Anders als Linke und FDP sind die Wählergemeinschaften aber nicht im Aufsichtsrat des Münsterland e.V. vertreten.

Mit einem gemeinsamen Kandidaten könnten sie das ändern, hatte ihnen der ehemalige Steinfurt Landrat Thomas Kubendorff zugesagt. Eine Fehleinschätzung. Denn der Münsterland-Aufsichtsrat hat den Antrag der Wählergemeinschaften jetzt abgelehnt.

Deren Enttäuschung ist groß. Christoph Boll, UWG-Sprecher im Kreis Steinfurt, spricht von „Arroganz der Macht“ und „Missachtung des Wählerwillens“. Die UWG werde konsequent alle künftigen Münsterland-Anträge ablehnen.

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