Do., 19.05.2016

17-Jährige getötet Anklage fordert 7,5 Jahre nach Totschlag in Senden

Siebeneinhalb Jahre soll die Angeklagte (r.) ins Gefängnis, weil sie ihre Exfreundin getötet hat.

Siebeneinhalb Jahre soll die Angeklagte (r.) ins Gefängnis, weil sie ihre Exfreundin getötet hat. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster/Senden - 

Die 18-jährige Frau, die in Senden ihre Ex-Freundin getötet haben soll, muss nach Ansicht der Staatsanwaltschaft siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. 

Das hat der Staatsanwaltschaft am Vormittag vor dem Landgericht in Münster gefordert. Anschließend soll die Angeklagte in einer Psychiatrie untergebracht werden.

Die Voraussetzungen für eine Verurteilung wegen Mordes reichen nach Ansicht der Ankläger nicht aus. Die Verteidiger der Angeklagten schlossen sich dem Vorschlag der Staatsanwaltschaft an.

Die Angeklagte hatte gestanden,  ihre 17-jährige ehemalige Freundin erstochen, erwürgt und zu Tode getreten zu haben. Eine Psychologin und ein Psychiater hatten die 18-Jährige in einem Gutachten als persönlichkeitsgestört eingestuft.

Fotostrecke: 17-Jährige in Senden getötet - 18-Jährige legt Geständnis ab

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