Fr., 20.05.2016

Miss Germany Auf Stippvisite zu Hause

Lena Bröder (2.v.l.) traf sich im Nordwalder Rathaus mit (v.l.) Heinz Bölscher, Sonja Schemmann und Ewald Pölking und trug sich in das Buch der Gemeinde ein.

Lena Bröder (2.v.l.) traf sich im Nordwalder Rathaus mit (v.l.) Heinz Bölscher, Sonja Schemmann und Ewald Pölking und trug sich in das Buch der Gemeinde ein. Foto: Pjer Biederstädt

Nordwalde - 

Am Donnerstag besuchte Lena Bröder, die aktuelle Miss Germany, ihre Wahlheimat Nordwalde. Beim Eintrag ins Buch der Gemeinde erzählte die 26-Jährige, wie sie versucht, ihrem glitzernden Fulltime-Job einen tieferen Sinn zu geben.

Von Pjer Biederstädt

Lena Bröder hat jede Menge um die Ohren. Seit die Nordwalderin im Februar zur Miss Germany gekürt wurde, quillt ihr Terminkalender über. Sie trifft Stars, gibt Interviews, steht vor der Kamera und hat nebenbei sogar noch ein Buch verfasst. Die Zeit, um sich ins Gemeindebuch ihrer Wahlheimat einzutragen, hat sich die schönste Frau Deutschlands aber dennoch gerne freigeschaufelt.

Wenn Lena Bröder heute ihren Freund Hendrik Kloppenborg in der Gaststätte „Kloppi“ besucht, tuschelten die Gäste etwas schüchtern, die wenigsten würden sich trauen, sie anzusprechen, erzählt die 26-Jährige. Früher war das anders, „aber von der Sekunde an, in der ich die Krone aufgesetzt bekommen habe, hat sich vieles verändert“, beschreibt die Schönheitskönigin ihr Leben in Amt und Würden. 

Fotostrecke: Lena Bröder aus Nordwalde ist Miss Germany 2016

Glitzernder Fulltime-Job mit christlicher Botschaft

Unter all den Terminen und Veranstaltungen im glitzernden Fulltime-Job Miss Germany, der auch die einjährige Unterbrechung ihrer Lehrerausbildung unumgänglich machte, zählt Lena Bröder den Auftritt in der TV-Show mit Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger zu einem besonderen Höhepunkt ihrer bisherigen Amtszeit: „Das ist schon toll, diese Stars einmal kennenzulernen.“

Im Gespräch mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann und ihren Stellvertretern Heinz Bölscher und Ewald Pölking machte die angehende Religionslehrerin aber deutlich, sich nicht nur als schöne Fassade zu verstehen, sondern sich auch in ihrer Fachrichtung zu engagieren. Bald fährt Lena Bröder zum Katholikentag und stellt das Konzept der Sternsinger vor. „Da brauche ich gar keine Unterlagen, ich war ja selber mal Sternsinger“, betont die Wahl-Nordwalderin und wirkt dabei angenehm unprätentiös.

„Hallo lieber Gott, hier ist Miss Germany“

Zudem trat sie bei TV-Moderator Peter Hahne auf und diskutierte mit Top-Manager Klaus Jost zum Thema „Christ, Krise, Karriere – garantiert Glauben Glück?“ Dazu passt, dass die gebürtige Göttingerin in vier Wochen das Buch „Hallo lieber Gott, hier ist Miss Germany“ auf den Markt bringt. „Das Thema Religion ist mir wichtig“, sagte Lena Bröder.

Trotz aller Bodenhaftung macht sich der Rummel um ihre Person bemerkbar – nicht nur hierzulande. „Ich war erstaunt, dass unsere Partnergemeinde Amilly Glückwünsche überbrachte“, erzählte Sonja Schemmann von dem Schreiben, das sie an die Miss Germany weiterreichte.

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