Do., 19.05.2016

AfD-Versammlung in Warendorf Wenige Anhänger bei AfD-Versammlung

Mit Deutschland-Fahne und Kamera in der Hand - um Fotos von den Zwischenrufern am Rand zu machen – zeigte sich dieser Zuhörer bei der AfD-Versammlung. Im Hintergrund hält Martin Renner seine Rede.

Mit Deutschland-Fahne und Kamera in der Hand - um Fotos von den Zwischenrufern am Rand zu machen – zeigte sich dieser Zuhörer bei der AfD-Versammlung. Im Hintergrund hält Martin Renner seine Rede. Foto: Vera Szybalski

Warendorf - 

Richtig ungestört waren sie nie. Die Rede von Martin Renner bei der AfD-Versammlung auf dem Warendorfer Wilhelmsplatz wurde von ständigen Rufen und dem Einsatz von Trillerpfeifen begleitet.

Bevor die ersten Reden bei der AfD-Versammlung auf dem Wilhelmsplatz gehalten wurden, bekamen die Anhänger der Alternative für Deutschland erst mal etwas anderes zu hören: Lautstarke Proteste der Anhänger des Parteienbündnisses Warendorf.

Trotz Rufen und Trillerpfeifen eröffnete Martin Renner schließlich seine Rede, die von den, laut Polizeiangaben, 40 Zuhörern mehrmals mit Applaus bedacht wurde. Es war eine Abrechnung mit der Politik der deutschen Regierung.

Gegen-Demo

Mit mehr als 1000 Demonstranten – im Vergleich: es kamen laut Polizei nur gut 40 AfD-Anhänger – setzte Warendorf ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz.

Auch vor kruden Aussagen machte er nicht halt: Das Staatsvolk würde zum ohnmächtigen Zuschauer, „die werteschaffenden Bürger werden so zum Systemsklaven, die keine Herrschaftsrechte mehr haben und nur noch Funktionspflichten zu erfüllen haben.“ Zu Zwischenfällen kam es ersten Angaben der Polizei zufolge nicht. Lediglich Zwischenrufe von „Gegendemonstranten“ und Trillerpfeifen waren während der Rede zu hören.

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