Do., 19.05.2016

Schulentwicklungsplan Profilschule steht auf wackeligen Beinen

 

  Foto: iss

Ascheberg - 

Paukenschlag im Schul- und Kulturausschuss: Der Schulentwicklungsplan sieht kaum eine Chance für die Zukunft der Profilschule Ascheberg.

Von Theo Heitbaum

Der demografische Wandel und das Schulwahlverhalten der Eltern setzen ein großes Fragezeichen hinter die Zukunft der Profilschule Ascheberg. Schulentwicklungsplaner Georg Heller entwarf gestern im Schul- und Kulturausschuss ein Szenario, das ein Fortbestehen der Profilschule über das Jahr 20/21 hinaus schwer vorstellbar macht. Nach seiner Prämisse benötigt die Gemeinde ab dann mindestens 75 Kinder pro Jahrgang. Diese Gewähr bieten die Daten, die der Schulentwicklungsplaner mit der Gemeinde zusammengetragen hat, nicht. „Hinter uns liegen schwierige Wochen. Das sind nicht die Zahlen, die wir uns gewünscht haben. Wir sollten sie erst einmal sacken lassen“, empfahl Fachbereichsleiter Alexander Ruhe den Mitgliedern des Ausschusses. Nach einer Information von Lehrern und Eltern wird der Ausschuss sich am 14. Juni mit der Thematik befassen.

Von den aufgezeigten Alternativen findet eine Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Nordkirchen die meisten Pluspunkte des Schulentwicklungsplaners. Die Gemeinde, so Alexander Ruhe, könne diese Gedankengänge nachvollziehen. Die Schulzukunft Ascheberg entscheiden muss aber der Gemeinderat, dem durch dass Schulgesetz die Hände teilweise gebunden sind., (Ausführlicher Bericht in der Samstagsausgabe).

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