Mo., 23.05.2016

Internationaler Museumstag Besucher waren angetan von den Veranstaltungen und Aktionen

Viel Spaß hatten die Besuche des internationalen Museumstages. Wer alle Einrichtungen – hier das Puppenmuseum – sehen wollte, war mit der Bimmelbahn (kl. Foto) bestens bedient. Das Gefährt pendelte zwischen den Einrichtungen.

Viel Spaß hatten die Besuche des internationalen Museumstages. Wer alle Einrichtungen – hier das Puppenmuseum – sehen wollte, war mit der Bimmelbahn (kl. Foto) bestens bedient. Das Gefährt pendelte zwischen den Einrichtungen. Foto: Irmgard Tappe

Ochtrup - 

Zahlreiche Besucher waren beim internationalen Museumstag am Sonntag in Ochtrup unterwegs. Insgesamt beteiligten sich zehn Einrichtungen. Mit der Bimmelbahn ging es von Museum zu Museum.

Von Irmgard Tappe

„Das ist ja schön, dass so viele gekommen sind“, freut sich Christa Holtmannspötter vom Team des Töpfereimuseums und verteilt kleine, getöpferte Präsente an die Besucher. Zahlreiche Radfahrer stehen am Sonntagnachmittag in den Startlöchern zur Museumstour. Stadtführerin Elke Schultealbert erzählt noch ein wenig Historisches über Ochtrups Töpfergeschichte. Dann bricht die Gruppe auf. Mit einem Zwischenstopp im Alten Spieker, wo der Heimatverein mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet und jeder Menge Informationen die Besucher lockt. „Ich bin auch gespannt auf Haus Welbergen. Da wollen wir eine Führung durchs Wasserschloss machen. Die Gelegenheit lässt man sich ja nicht entgehen“, sagt eine Frau.

Inzwischen trifft am Töpfereimuseum auch die Bimmelbahn zu ihrer nächsten Runde ein. Diane und Andreas Hewing haben sich mit ihren Kindern Luisa und Matthis bereits einen Platz gesichert. „In der Bergwindmühle waren wir bereits. Der Müller hat eine tolle Führung gemacht. Das sind Einblicke, die man sonst nicht hat“, erzählt Diane Hewing. Jetzt freut sich die Familie auf das Puppen- und Spielzeugmuseum.

„Dort fand ich das alte Blechspielzeug echt interessant“, berichtet Leon Berning. Der Neunjährige macht mit seinem Vater einen Streifzug durch alle zehn Stationen, die an diesem Museumstag ihre Türen geöffnet haben.

„Alles schaffen wir wohl nicht“, sagt eine Frau aus Borghorst, „aber die Führung durch die Stiftskirche in Langenhorst war schon mal sehr interessant. Jetzt möchten wir uns auf jeden Fall noch das Leineweberhaus ansehen. Man hat schon so viel davon gehört.“

Ein weiterer Magnet ist die Villa Winkel, wo Stadtarchivarin Karin Schlesiger die Geschichte des Hauses erläutert und die „Ochtruper Lichtmaler“ die Besucher mit einer Ausstellung ihrer Werke ins Staunen versetzen. Weitere Spuren der Ochtruper Kunst und Kultur finden sich im „Pushpinstudio“ und in der Galerie „Kuns(t)räume, wo Kunstinteressierte über verschiedene Werke fachsimpeln. Fazit des Museumstages: Och­trups Museumslandschaft hat sich eindrucksvoll präsentiert. „Hut ab vor allen Verantwortlichen. Alles ist hervorragend organisiert“, bringt es eine Besucherin auf den Punkt.

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