Do., 26.05.2016

Weniger ZUE Kein Flüchtlingsheim in Ahlen und Greven

Weniger ZUE : Kein Flüchtlingsheim in Ahlen und Greven

Die Bodelschwinghschule in Ahlen wird nicht zu einer Zentralen Unterbringungseinrichtung umgebaut. Foto: Ulrich Gösmann

Münsterland - 

Da immer weniger Flüchtlinge nach NRW kommen, wird die Zahl der ursprünglich geplanten Zentralen Un­ter­bringungs­ein­richtungen reduziert.

Von Elmar Ries

Für den Regierungsbezirk Münster bedeutet dies, dass die in Ahlen und Greven vorge­sehenen größeren Einrichtungen aller Voraussicht nach nicht mehr geschaffen werden. Das haben das NRW-Innenministerium und die Bezirksregierung auf Nachfrage bestätigt. In beiden Städten sollten sogenannte Zentrale Unterbringungs­einrichtungen mit jeweils über 500 Plätzen entstehen.

Derzeit kommen nach Behördenangaben pro Woche rund 1500 Asylsuchende nach NRW. In Spitzen­zeiten waren es 2015 im gleichen Zeitraum bis zu 17 000.

Trotz des Rückgangs hält das Land weiterhin rund 65 000 Plätze in Aufnahmeeinrichtungen vor. Knapp 2000 davon entfallen auf den Regierungsbezirk Münster. Um die Zahl der Notunterkünfte weiter reduzieren zu können, sollen im Bezirk in Rheine, Dülmen, Bocholt, Ibben­büren, Bottrop und Dorsten auf längere Sicht Zentrale Unter­brin­gungs­­ein­rich­tun­gen entstehen.

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